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FLUGPLATZ ALPNACH: Pilot verwechselte Flugplatz

Weil der Pilot einer Piper den Militärflugplatz Alpnach für den Flugplatz Buochs hielt, ist er im April 2012 gefährlich nahe an einen Helikopterverband der Luftwaffe geraten. Dies ergaben die Untersuchungen der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (SUST).
Der Pilot war oberhalb der Landebahn des Flugplatzes Alpnach (im Bild), wähnte sich aber über Buochs. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Der Pilot war oberhalb der Landebahn des Flugplatzes Alpnach (im Bild), wähnte sich aber über Buochs. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Der Pilot war mit seiner Piper Cheyenne in Münster-Osnabrück gestartet und wollte in Buochs landen. Er erhielt vom Flugplatz Buochs die Landebewilligung, setzte dann aber zur Landung auf dem Militärflugplatz Alpnach an.

Als der Pilot den Irrtum bemerkte, startete er durch und überflog einen Super-Puma-Helikopter der Schweizer Luftwaffe in einem Abstand von nur rund 90 Metern. Der Helikopter wollte zusammen mit einer zweiten Maschine in Alpnach landen.

Die SUST stuft diese Annäherung in ihrem am Dienstag veröffentlichten Bericht als «schweren Vorfall» ein. Der Pilot habe nur über ein unzureichendes Bewusstsein seiner Position verfügt.

Wieso es zur Verwechslung der Flugplätze kam, bleibt offen. Für den Piloten war Alpnach besser sichtbar als Buochs. Die SUST hält es deshalb für wahrscheinlich, dass der Pilot die Flugplätze früh verwechselte und Buochs gar nie bewusst gesehen hatte. Möglich ist aber auch eine spätere Verwechslung. Beim Fliegen im Gebirge bestehe die Gefahr, dass Täler verwechselt würden, schreibt die SUST.

Weil das Flugzeug ausblieb, kontaktierte die Flugverkehrsleitung von Buochs die von Alpnach, die den Helikopterverband informierte. Radardaten zum Flugweg der Piper standen den Flugverkehrsleitern nicht zur Verfügung.

Hätten die Flugverkehrsleiter über solche Daten verfügt, hätte der Vorfall «mit hoher Wahrscheinlichkeit schon im Ansatz vermieden werden können», schreibt die SUST.

sda

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