Flugzeugabsturz in Kägiswil aufgeklärt

Im Oktober 2007 ist ein Eigenbau-Flugzeug in Kägiswil abgestürzt. Der damals 75-jährige Pilot erlitt leichte Verletzungen. Der Schlussbericht der Flugunfallkommission liegt nun vor.

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Das Flugzeug nach dem Absturz 2007. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Flugzeug nach dem Absturz 2007. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Absturz ist auf einen Motorenausfall durch eine gerissene Leitung zurückzuführen. Bei der Notlandung kollidierte das Flugzeug mit Hindernissen.

Laut dem am Dienstag veröffentlichten Schlussbericht der Eidg. Flugunfallkommission ist der Motorenausfall auf eine nicht fachgerecht hergestellte Treibstoffleitung zurückzuführen. Durch einen Riss in der Rücklaufleitung gelangte beim Start Luft ins Einspritzsystem. Das führte zum Motorenausfall.

Im Zusammenhang mit der nicht fachgerecht hergestellten Treibstoffleitung wird das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eine Überprüfung der Firma vornehmen, die die Bauaufsicht für das Flugzeug durchgeführt hat.

sda/bep