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Forscher entdecken eine neue Höhle

Die Bettenhöhle im Gebiet des Bonistocks auf Melchsee-Frutt reicht tiefer als angenommen. Die Forscher waren überrascht – und sind weiter herausgefordert.
In 803 Metern Tiefe hat ein unterirdisches Gewässer die Höhlenforscher vorderhand gestoppt. (Bild: PD)

In 803 Metern Tiefe hat ein unterirdisches Gewässer die Höhlenforscher vorderhand gestoppt. (Bild: PD)

Das Gebiet rund um die Melchsee-Frutt ist vielerorts geprägt durch Karstgestein. Und es existiert ein umfangreiches System von Höhlen. Eine davon ist die Bettenhöhle, die sich ziemlich genau unterhalb des Skigebietes vom Bonistock bis zur Stöckalp befindet. Wie die Höhlenforscher-Gemeinschaft Unterwalden (HGU) am Dienstag mitteilte, haben nun Höhlenforscher in der Bettenhöhle ein zweites Höhlenstockwerk entdeckt.

Vom 26. bis am 30. Dezember führten die Forscher eine Expedition in die Bettelhöhle durch. Dabei konnten sie entlang eines unterirdischen Gewässers Hunderte von Metern noch nie begangener Höhlengänge vermessen. «Das war eine Überraschung für uns, konnten wir dadurch doch in eine Tiefe von 803 Metern vordringen», sagt Martin Trüssel, Forschungskoordinator der HGU.

Ein halbes Grad wärmer

Die Forscher haben sich aber nicht nur auf die Suche nach neuen Höhlengängen gemacht, sondern sind auch dem Klima im Berg auf den Grund gegangen. Sie untersuchten an verschiedenen Orten bis 300 Meter unter der Erdoberfläche Temperatur, Wind und Luftdruck. Die Resultate sprechen eine klare Sprache: Wir haben festgestellt, dass die Temperatur im Berg in den vergangenen 20 Jahren im Verhältnis dazu massiv zugenommen hat.», so Trüssel. Sie ist um mehr als ein halbes Grad gestiegen.

Geri Wyss

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