Freiwilligenarbeit fördern: Statt Geld gibts Zeit

Zeitgutschriften für Freiwilligenarbeit als 4. Vorsorgesäule stossen in Obwalden auf Interesse. Dies belegt eine Umfrage im Hauptort.

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Für Freiwilligenarbeit soll es in Obwalden statt Geld neu Zeit geben (Symbolbild Neue LZ).

Für Freiwilligenarbeit soll es in Obwalden statt Geld neu Zeit geben (Symbolbild Neue LZ).

Wenn es um die Anzahl Stunden geht, welche Freiwillige unentgeltlich zur Betreuung von Betagten leisten, liegt Obwalden schweizerisch an vierter Stelle. «Grund genug, mit unserem neuen Zeitgutschriften-Modell für Nachbarschaftshilfe und Betreuung älterer Menschen gerade hier vorstellig zu werden», sagt Susanna Fassbind. Sie ist Co-Präsidentin des kürzlich in Zug gegründeten Vereins «Kiss – Zeit bleibt wertvoll».

Diese Organisation will an möglichst vielen Orten der Schweiz eine 4. geldfreie Vorsorgesäule propagieren. «Unser Modell ergänzt das jetzige 3-Säulen-System», erklärt die ETH-Dozentin. Es funktioniere ganz einfach: «Freiwillige lassen sich für ihre Hilfe Zeit gutschreiben, die sie später für sich einfordern oder weiterschenken können.»

Romano Cuonz/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.