Frisbee in Sarnen: Runde Scheibe muss ins eckige Feld

Zwei Obwaldner Frisbee-Clubs führen am kommenden Wochenende die erste von zwei Runden der Schweizer Meisterschaft durch. Auf die Zuschauer wartet ein schneller, attraktiver Mannschaftssport.

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Beim Frisbee gibt es keinen Schiedsrichter, die Teams regeln alle Situationen auf dem Spielfeld untereinander. (Bild: PD)

Beim Frisbee gibt es keinen Schiedsrichter, die Teams regeln alle Situationen auf dem Spielfeld untereinander. (Bild: PD)

Ultimate Frisbee, was ist das überhaupt? So oder ähnlich tönt es häufig, wenn jemand das erste Mal von dieser Sportart hört. Dabei wird Ultimate Frisbee in der Schweiz immer populärer. Mittlerweile gibt es 19 Clubs und 728 Spielerinnen und Spieler haben eine Lizenz beim Verband gelöst.

Ultimate Frisbee ist ein schneller und attraktiver Mannschaftssport. Das Spielfeld ist 100 Meter lang und 37 Meter breit, die Endzonen nehmen jeweils 18 Meter ein. Jede Mannschaft besteht aus sieben Spielern. Ziel ist es, die Scheibe mit Hilfe von Pässen über das Feld in die gegnerische Endzone zu werfen. Wird die Scheibe von einem Mitspieler in dieser Zone gefangen, gibt es einen Punkt. Wird der Frisbee nicht gefangen oder landet dieser ausserhalb des Felds, wechselt der Scheibenbesitz.

Frauen und Männer in gemischten Teams

Die Obwaldner Frisbee Clubs Red I’s Sarnen und HiJack Kerns organisieren am kommenden Wochenende, 8. und 9. September, auf der Sportanlage Seefeld in Sarnen die Ultimate-Frisbee-Schweizer-Meisterschaft. Diese wird jeweils in den Kategorien Open (Männer), Women (Frauen), Mixed und Junioren ausgetragen, in Sarnen findet auf vier Spielfeldern die erste von zwei Runden der sogenannten Mixed Division statt, das heisst, Frauen und Männer spielen gemeinsam. Haben Sie übrigens gewusst: Ultimate Frisbee wird ohne Schiedsrichter gespielt. Die Spieler auf dem Feld regeln alle Situationen untereinander. Wird keine Einigung erzielt, wird der Spielzug wiederholt.

Über Fairplay wird im Frisbeesport nicht nur gesprochen, Fairplay wird gelebt. Dazu gehört auch, der gegnerischen Mannschaft im Anschluss an die Begegnung eine Rückmeldung über das Verhalten auf dem Spielfeld zu geben. (pd/red)

Spielbeginn, Samstag, 8. September, um 10.30 Uhr. Festwirtschaft.