Frutt-Bahn-Projekt löst teure Sanierung aus

Die Gondelbahn auf die Melchsee-Frutt befindet sich im Bau. Die Korporation Kerns muss auch für die Zufahrt tief in die Kasse greifen.

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Im Melchtal ist anstelle der alten Baracken eine Zufahrtsdosierung geplant. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Im Melchtal ist anstelle der alten Baracken eine Zufahrtsdosierung geplant. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Ende April starten die Betonierarbeiten an der Bergstation der neuen Gondelbahn auf der Melchsee-Frutt. Für die Korporation Kerns wiegt der Bau schwer. Rund 25 Millionen Franken investiert sie in das moderne Transportmittel. Damit überhaupt gebaut werden kann, müssen Auflagen aus dem Bewilligungsverfahren berücksichtigt werden: Eine erste Auflage verlangt die Sanierung der Strasse zwischen Melchtal und Stöckalp. Eine zweite macht sich für den öffentlichen Verkehr stark.

Umweltverbände forderten wegen der erhöhten Kapazität der Gondelbahn ausgleichende Massnahmen. Die Konsequenz davon heisst Parkplatzbewirtschaftung. Denn nur wer die Anzahl Parkplätze beschränkt, hat die Kontrolle über den Verkehrsansturm aus dem Unterland. Sowohl die Sanierung der Plätzlistrasse wie auch die baulichen Massnahmen für die Zufahrtsdosierung hängen eng zusammen.

Erneut hohe Investitionen

Unter dem Strich bedeutet die Erfüllung beider Auflagen erneut hohe Investitionen zu Lasten der Korporation. Die Frühlingsgemeinde vom 8. Mai hat dafür über einen Baukredit von 1,4 Millionen Franken zu befinden. Dabei handelt es sich um die Minimalvariante. Ein Vollausbau der Strasse würde die Korporation deutlich teurer zu stehen kommen.

Christoph Riebli

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