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Kein Konsens für Verbindung der Skigebiete Frutt-Titlis-Hasliberg

15 Jahre alt ist die Idee einer Verbindung der Tourismusgebiete Melchsee-Frutt, Titlis und Hasliberg. Heute besteht für das Projekt laut einer Studie allerdings kein Konsens. Dass die Regierung die Idee nicht ad acta legt, bemängelt die SP am Freitag im Kantonsrat.
Dereinst für Winter- und Sommersportler besser verbunden? In den Schubladen gibt es Pläne für einen Zusammenschluss der Skigebiete Hasliberg Melchsee-Frutt (Bild) und Engelberg-Titlis. (Bild: Corinne Glanzmann (Kerns, 10. Januar 2018)

Dereinst für Winter- und Sommersportler besser verbunden? In den Schubladen gibt es Pläne für einen Zusammenschluss der Skigebiete Hasliberg Melchsee-Frutt (Bild) und Engelberg-Titlis. (Bild: Corinne Glanzmann (Kerns, 10. Januar 2018)

Die Regierung hatte im Rahmen des Umsetzungsprogramms der neuen Regionalpolitik (NRP) 2016 eine Masterarbeit über einen möglichen Zusammenschluss in Auftrag gegeben. Dafür bezahlte sie 2800 Franken. Sie will diese im Sommer mit Informationen zum aktuellen Projektstand vorstellen.

Die Studie kam zum Schluss, dass kein Konsens bezüglich eines Zusammenschlusses der drei Skigebiete bestehe, was aber die Voraussetzung für das Projekt wäre. Dennoch sei das Projekt weiterzuverfolgen.

Die SP bemängelte in einer Interpellation, dass die Studie erst jetzt veröffentlicht werde, obwohl sie seit einem Jahr vorliege. Kantonsrätin Ruth Koch-Niederberger äusserte Erstaunen darüber, dass die Regierung das Projekt nicht sistieren wolle. Sie erinnerte daran, dass 2004 rund 10'000 Unterschriften gegen das Projekt zusammenkamen.

Ende 2003 hatten vier Bergbahnen in der Zentralschweiz und im Berner Oberland angekündigt, man wolle sich zum neuen "Schneeparadies Hasliberg-Titlis" zusammenschliessen. Mit 51 Transportanlagen und 210 Kilometern Skipisten würde das Gebiet zu den grösseren der Alpen zählen. 60 Millionen Franken sollten investiert werden.

Die SP wollte dem Unterfangen schon in der Vergangenheit den Riegel schieben. Nach ihrer Ansicht widerspricht es dem Richtplan, der Natur und Kultur schützen will. (sda)

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