GASTRO OBWALDEN: Obwaldner Wirte kritisieren das Rauchverbot

Drei Wochen vor Einführung des Rauchverbots gab es an der Generalversammlung der Obwaldner Wirte in Lungern hitzige Diskussionen.

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Noch gut zwei Wochen darf in Gaststätten geraucht werden – wie hier im Restaurant Q in Sarnen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Noch gut zwei Wochen darf in Gaststätten geraucht werden – wie hier im Restaurant Q in Sarnen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Das Rauchverbot, das auf den 1. Mai auf eidgenössischer Ebene in Kraft tritt, sorgte an der Generalversammlung von Gastro Obwalden in Lungern für sehr hitzige Diskussionen. Einzelne Wirte tun sich äusserst schwer mit der Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen.

Eine Votantin bezeichnete das Verbot sogar als «Katastrophe» für Dorfwirtschaften mit einem traditionellen Stammtisch. Eine andere prophezeite mit Blick auf verschwindende Stammtische: «Wenn Stammtische infolge Rauchverbot eingehen, wird die Zahl der Suizide steigen».

Einige der rund 100 anwesenden Wirte regten deshalb an, die Gegeninitiative der IG Freie Schweizer Wirte «Für ein liberales Rauchergesetz» zu unterstützen. Walter Küchler, Präsident von Gastro Obwalden, gab sich diplomatisch und meinte, es stehe jedem frei, diese Initiative zu unterstützen.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.