Geldmangel verhindert mehr Sprünge

Die Grosstitlisschanze ist einmalig. Betreiber und Skiverband würden sie gerne besser auslasten. Dafür bezahlen will aber niemand.

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Das Publikum im Zielraum der Titlis-Schanze schaut einem Springer zu. (Bild: Oliver Mattmann/Neue OZ)

Das Publikum im Zielraum der Titlis-Schanze schaut einem Springer zu. (Bild: Oliver Mattmann/Neue OZ)

Nach den drei Weltcup- und zwei Continentalcup-Springen trainieren zwar noch einige Athleten aus der Schweiz und aus dem Ausland auf der Schanze, doch bald ziehen auch sie ab.

«Die Nachfrage für Trainings ist gering, weil die Weltcup- und Continentalcup-Springer den ganzen Winter mehr oder weniger auf Tour sind und ein Veranstaltungstermin den anderen jagt», erklärt Ernst von Holzen. Und die Anlage trotz geringer Nachfrage permanent sprungbereit zu halten, übersteige die finanziellen Möglichkeiten der Betreiberin Engelberg-Titlis-Veranstaltungs GmbH, betont der OK-Chef.

Es ist gewiss im Interesse von Swiss-Ski, dass junge Skisprungtalente in der Schweiz häufig auf einer Grossschanze mit Weltcup-Normen trainieren können, erklärt Dierk Beisel, Chef Leistungssport von Swiss-Ski. Aber Swiss-Ski muss sein Geld «vordringlich in die Athleten investieren.» Es könne und dürfe nicht Aufgabe von Swiss-Ski sein, Infrastrukturen zu unterhalten.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.