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Gemeinde Giswil unterstützt neue Auen-Pläne des Kantons Obwalden

Die Auen Laui und Steinibach müssen geschützt werden. Die überarbeiteten Pläne des Kantons kommen in Giswil gut an.
Blick von der Panoramastrasse auf die Laui in Giswil. (Bild: Giswil, 23. Dezember 2014)

Blick von der Panoramastrasse auf die Laui in Giswil. (Bild: Giswil, 23. Dezember 2014)

Der Gemeinderat äussert sich in einer Mitteilung positiv zu den Plänen des Bau- und Raumentwicklungsdepartements des Kantons Obwalden, wie die Schutzziele für die Auen Laui und Steinibach zu erreichen sind. Im Rahmen der Vernehmlassung schreibt die Gemeindekanzlei, dass die im Vergleich zum ersten Entwurf vorgenommenen Änderungen begrüsst werden. Diese würden Interessen der Gemeinde wie auch des Wasserbaus, insbesondere die Nutzung als Naherholungsgebiet und den Hochwasserschutz, im Wesentlichen berücksichtigen. Vorallem die leichte Reduktion des Perimetergebiets entschärfe die vormals noch vorhandenen Nutzungskonflikte in wichtigen Bereichen.

2014 hatte die kantonale Umsetzung des vom Bund vorgeschriebenen Schutzes der Auen rund 250 Einsprachen zur Folge. Es wurde bemängelt, dass den Schutzzielen mehr Bedeutung beigemessen werde als dem Bedürfnis nach Naherholungsraum, dem Hochwasserschutz und den Interessen der Landwirtschaft. Die Obwaldner Regierung wollte die beiden Auenobjekte anschliessend aus dem Bundesinventar der Auen von nationaler Bedeutung streichen lassen, was der Bundesrat ablehnte. Im April dieses Jahres gab der Regierungsrat die überarbeiteten Pläne zur erneuten Anhörung frei (wir berichteten). (pd/mst)

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