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Gemeinde und Landi wollen für Sarner Marktplatz-Areal einen Investorenwettbewerb lancieren

Der Gemeinderat Sarnen hat für die gemeinsame Entwicklung des Marktplatz-Areals mit der Landi Obwalden Genossenschaft und der Landi Unterwalden AG eine Vereinbarung abgeschlossen.
Die Landi in Sarnen. (Bild Markus von Rotz (Sarnen, 5. Dezember 2018))

Die Landi in Sarnen. (Bild Markus von Rotz (Sarnen, 5. Dezember 2018))

Den Sarner Stimmbürgern wird nun ein Kredit für die Durchführung eines Investorenwettbewerbs unterbreitet, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Die Generalversammlung der Landi Obwalden Genossenschaft habe ihren Anteil bereits genehmigt. Das Kostendach des Planungsverfahrens wurde auf total 365'000 Franken festgelegt. Die Gemeinde trägt davon 70 Prozent, maximal 255'550 Franken, was dem Anteil des eingebrachten Grundstücks entspreche, wie es weiter heisst.

In der neuen Bebauung soll im Erdgeschoss ein Landi-Laden mit dazugehörenden Rangier- und Lagerflächen sowie ein Konsumwarenladen (Convenience Shop / Kiosk) mit angegliedertem Bistro entstehen. Die Parkierung erfolgt unterirdisch – bis auf wenige oberirdische Plätze. In den oberen Geschossen sind zu mindestens 70 Prozent kostengünstige Mietwohnungen anzubieten. Die restlichen Flächen können mit Dienstleistungen belegt werden. Auftraggeber des Wettbewerbs ist neben Gemeinde und Landi Obwalden auch die Landi Unterwalden AG, die den zukünftigen Laden betreibt.

So präsentiert sich der Situationsplan aus der Vogelperspektive. (Bild: PD)

So präsentiert sich der Situationsplan aus der Vogelperspektive. (Bild: PD)

Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens sollen die beiden Grundstücke von Gemeinde und Landi Obwalden an den siegreichen Investor im Baurecht abgegeben werden. Dieses soll auf eine Dauer von 60 Jahren ausgelegt werden. Dafür und für die notwendige Zonenplanänderung bedarf es einer weiteren Zustimmung der Sarner Stimmbevölkerung.

Das Verfahren besteht aus zwei Stufen: In einer ersten Stufe wird das Vorhaben öffentlich ausgeschriebenen. Ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Vertretern der Gemeinde, der Landi und Fachexperten, wählt maximal sechs Bietergemeinschaften für die Teilnahme am Studienauftrag aus. Diese projektieren anschliessend ihren Bebauungsvorschlag, berechnen die Kosten und offerieren den Grundeigentümern einen Baurechtszins. (om)

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