GEMEINDEFINANZEN: Drei von sieben Gemeinden mit positiver Rechnung

Drei von sieben Obwaldner Gemeinden legen für das Jahr 2012 ein positives Gesamtergebnis vor. In Alpnach und Sarnen bleibt die finanzielle Situation jedoch angespannt. Dies geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Gemeindefinanzstatistik hervor.

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Den grössten Ertragsüberschuss erzielte im letzten Jahr die Gemeinde Engelberg (1,4 Millionen Franken). Einen Bilanzfehlbetrag muss nur Sarnen ausweisen. Dieser lag per 31. Dezember 2012 bei 2,4 Mio. Fr. Insgesamt verfügen die Gemeinden über ein Eigenkapital von 57,8 Mio. Fr.

Alpnach und Sarnen hatten mit 4 respektive 29 Prozent einen tiefen Selbstfinanzierungsgrad. Die Gemeinden Giswil, Kerns und Sachseln hingegen konnten im Jahr 2012 ihre Investitionen zu 100 Prozent selbst finanzieren. Lungern und Engelberg erreichten eine Selbstfinanzierung von 86 Prozent.

Nettoschuld aller Gemeinden ist zurückgegangen

Die Nettoschuld aller Gemeinden lag Ende 2012 bei 101,3 Mio. Fr. Dies entspricht einer Abnahme von 15,1 Mio. Fr. gegenüber dem Vorjahr.

Die Nettoschuld pro Einwohner sank in allen Gemeinden - mit einer Ausnahme. In Alpnach stieg sie um 209 auf 3936 Franken. Alpnach, Sarnen und Engelberg zeigen weiterhin eine Nettoschuld von über 2500 Franken pro Einwohner.

Der Vergleich mit dem Vorjahr ist allerdings nur bedingt aussagekräftig, da im 2012 erstmals das neue Rechnungslegungsmodell HRM2 zur Anwendung kam.

sda/nop