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Geschirr und Füsse waschen war verboten

Der Sarner Dorfbrunnen hat eine lange Geschichte und besteht aus mehreren Teilen unterschiedlicher Herkunft. Das Becken aus Granit stammt aus dem Jahr 1604, die Säule – ebenfalls aus Granit – folgte erst im Jahr 1756. Die Sandsteinstatue von Bruder Klaus, die auf einen 1772 erbauten Sandstein-Sockel oberhalb der Säule gesetzt wurde, stammt aus dem Jahr 1708. Der Brunnen stand übrigens nicht immer exakt am heutigen Ort, vor allem aus verkehrstechnischen Gründen änderte sich seine Platzierung leicht.

Bereits im 17. Jahrhundert wurden Verbote erlassen. «Niemand soll im Dorfbrunnen etwas Unsauberes waschen oder Geschirr hineintun», steht in alten Sitzungsprotokollen. Widerhandlungen wurden mit 1 Pfund Busse bestraft. Ärger gab’s auch 1925: Im Amtsblatt erschien ein vom Regierungsrat beschlossenes «Verbot des Verunreinigens des Dorfbrunnens durch Fussbaden seitens der Dorfjugend». Auch die «Herren Schulräte» wurden schriftlich aufgefordert, «den Schülern des Dorfes zu verbieten, im Dorfbrunnen die Füsse zu baden» oder ihn anderweitig zu verunreinigen. (ve)

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