GESUNDHEIT: Betreuung von Dementen: Ob- und Nidwalden arbeiten zusammen

Ob- und Nidwalden haben sich bei der Betreuung dementer Menschen zu einer Zusammenarbeit entschlossen. Sie haben ein gemeinsames Demenzkonzept erarbeitet. Dessen Ziel ist es, das Betreuungsangebot zu verbessern und die vorhandenen Mittel effizient einzusetzen.

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Was macht diese Zange bei den Gewürzen? Mögliche Situation in einem Haushalt einer Person, die an Demenz leidet. (Bild: Nadia Schärli)

Was macht diese Zange bei den Gewürzen? Mögliche Situation in einem Haushalt einer Person, die an Demenz leidet. (Bild: Nadia Schärli)

Die beiden Kantone teilten am Mittwoch mit, dass ihr Konzept auf der nationalen Demenzstrategie des Bundes beruhe. Ziel sei, den Verbleib der Patientinnen und Patienten in der gewohnten Umgebung zu gewährleisten. Die ambulante und stationäre Versorgung solle verbessert und Entlastungsangebote für Angehörige zur Verfügung gestellt werden.

Die Kantone schliessen mit der Alzheimervereinigung eine Leistungsvereinbarung ab. Die existierenden Fachstellen und Angebote sollen vernetzt werden. Angehörige und Freiwillige sollen ausgebildet, beraten und unterstützt werden, damit sie die Patientinnen und Patienten gut betreuen können.

Eine offene Frage ist, in welcher Qualität die Versorgung angeboten werden soll. Zu prüfen ist ferner noch der Bedarf einer psychiatrischen Versorgung. Hier möchten die beiden Kantone mit der Luzerner Psychiatrie zusammenarbeiten. (sda)

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