GESUNDHEIT: Die Spitexkosten bereiten zunehmend Sorge

Die Obwaldner Gemeinden sorgen sich wegen der stark steigenden Spitex-Kosten. Die Regierung sieht derzeit keinen Handlungsbedarf.

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Petra Rohrer von der Spitex Sarnen macht einem Patienten einen Verband am Bein. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Petra Rohrer von der Spitex Sarnen macht einem Patienten einen Verband am Bein. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

«Für 2009 werden die durch die Gemeinden zu tragenden Defizite für die Spitex mit 1,5 Millionen Franken budgetiert», schreibt der Sarner SP-Kantonsrat Max Rötheli in einer Anfrage an die Regierung. Dies sei über 50 Prozent mehr als beim ersten Budget der Spitex Obwalden ein Jahr zuvor.

NFA wirkt sich aus
Max Rötheli schreibt, dass die vom Regierungsrat aufgrund des Neuen Finanzausgleichs festgelegten Kostenbeiträge von Fr. 13.60 pro Spitexstunde im Vergleich zur früheren Lohnkostenbeteiligung des Bundes «deutlich zu tief» liegen. Zudem werde die Aufenthaltsdauer in den Spitälern pro Fall immer kürzer. Dies sei zwar angenehm für die Betroffenen und Angehörigen, belaste aber den Spitexdienst stärker, der die Pflege zu Hause oft ergänzt oder vollständig übernimmt, meint Rötheli. «Damit steigen die Leistungen der Spitex überproportional.»

Max Rötheli will unter anderem von der Regierung wissen, ob sie bereit sei, das NFA-Geld so zu verteilen, dass die Gemeinden gegenüber dem alten Geldflusssystem des Bundes nicht schlechter gestellt werden.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.