GESUNDHEIT: Luzern, Ob- und Nidwalden arbeiten bei Psychiatrie enger zusammen

Die Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden wollen bei der psychiatrischen Versorgung enger zusammenarbeiten. Sie planen eine gemeinsame Versorgungsregion. Die Regierungsräte der drei Kantone wollen in der kommenden Woche einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen.

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Luzerner Psychiatrie: Eine der drei Partner zukünftigen Zusammenarbei. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Luzerner Psychiatrie: Eine der drei Partner zukünftigen Zusammenarbei. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Am 23. Juni wird das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt, wie die Obwaldner Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Am selben Tag ist im Obwaldner Hauptort Sarnen die Unterzeichnung des Rahmenvertrags durch die verantwortlichen Regierungen geplant.

Zuammenarbeit soll Kosten sparen

Bereits im Februar 2015 hatten die Kantone Ob- und Nidwalden angekündigt, abklären zu wollen, ob in Zukunft die Luzerner Psychiatrie die Versorgung im Bereich Psychiatrie auch von Ob- und Nidwalden übernehmen kann. Durch eine institutionelle Zusammenarbeit sollen Kosten gespart werden.

Wegen knapper finanzieller Mittel der öffentlichen Hand und dem Prämiendruck stehen auch die psychiatrischen Institutionen vermehrt unter Kostendruck, wie die Kantone bereits früher mitgeteilt hatten. Zu schaffen macht den Kliniken zudem der Fachkräftemangel. (sda)