GESUNDHEIT: Obwaldner Regierung will Palliative Care stärken

Das Angebot für die Pflege unheilbar Kranker soll in Obwalden verbessert werden. Ein Bericht der Regierung sieht unter anderem vor, dass der Kanton zur Aus- und Weiterbildung eine Anschubfinanzierung leistet.

Merken
Drucken
Teilen
Wer Totkranke pflegt, soll gemäss einem Bericht der Obwaldner Regierung über die notwendigen Grundkenntnisse verfügen. (Symbolbild Keystone)

Wer Totkranke pflegt, soll gemäss einem Bericht der Obwaldner Regierung über die notwendigen Grundkenntnisse verfügen. (Symbolbild Keystone)

Wer Totkranke pflegt, soll gemäss dem am Freitag veröffentlichten Bericht über die notwendigen Grundkenntnisse verfügen. Grundsätzlich liegt es in der Verantwortung der Pflegeinstitutionen, ihre Mitarbeiter auszubilden.

Der Regierungsrat sei sich aber bewusst, die die Bildung ein entscheidendes Element zur Qualitäts- und Versorgungssteigerung darstelle, heisst es in dem Bericht. Er wolle deshalb im Sinne einer Anschubfinanzierung Beiträge an die Weiter- und Fortbildungskosten von Palliative Care leisten.

Voraussetzung für kantonale Beiträge ist aber, dass sich auch die Gemeinden an den Kosten beteiligen. Der Regierungsrat geht davon aus, dass der Kanton und die Gemeinden während fünf Jahren total je 105'000 Franken zahlen müssen. Dies sei eine tragbare und sinnvolle Investition, schreibt er.

Der Bericht setzt zum Ziel, innerhalb von fünf Jahren die Basis zu schaffen, auf der sich die Palliative Care im Kanton langfristig in guter Qualität entwickeln kann. Da an der Palliative Care Fachleute aus verschiedenen Richtungen beteiligt sind, soll die Vernetzung der Akteure institutionalisiert werden.

HINWEIS: Fachbericht der Arbeitsgruppe zur Palliative Care »

sda/rem