GESUNDHEIT: Prämienverbilligung: Mehr sollen profitieren

In Obwalden ist am Freitag eine Gesetzesinitiative zur Prämienverbilligung eingereicht worden. Der Kanton soll mehr Geld locker machen.

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Szene vom Fototermin bei der Übergabe an Landschreiber Urs Wallimann (vorne rechts). (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Szene vom Fototermin bei der Übergabe an Landschreiber Urs Wallimann (vorne rechts). (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Vertreter des Initiativkomitees, mit dem Sarner CSP-Kantonsrat Guido Steudler als Erstunterzeichner, haben die 1750 gesammelten Unterschriften an Landschreiber Urs Wallimann übergeben. Die Initiative fordert im Wesentlichen, dass die Beiträge zur individuellen Prämienverbilligung (IPV) jährlich um den prozentualen Anstieg der kantonalen Durchschnittsprämien angehoben werden. Damit sollen Personen mit mittleren und unteren Einkommen bei den Krankenkassenprämien stärker entlastet werden.

Die Initianten aus Kreisen der CSP, SP, Grünen und Gewerkschaften haben sich für das Jahr 2010 Beiträge von 20 bis 21 Millionen Franken für die IPV zum Ziel gesetzt. Fürs laufende Jahr 2009 hat der Kantonsrat an der März-Sitzung insgesamt 16,4 Millionen Franken für die IPV vorgesehen. Damit können rund 40 Prozent der Bevölkerung in den Genuss der Prämienverbilligung kommen. Zum Vergleich: Das vorgegebene Ziel des Bundes liegt bei 30 Prozent.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.