GISWIL: Ausbau des Alpbeizlis abgelehnt

Die Umbauarbeiten für die Lengegg-Hütte auf der Fluonalp können nicht starten: Die Korporationsbürger lehnten den Um- und Ausbau für 1,4 Millionen Franken ab.

Rem
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So soll die Lengegg-Hütte mit Anbau dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll die Lengegg-Hütte mit Anbau dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Von den knapp 1300 Korporationsbürgern, die über den An- und Umbau der Hütte auf der Fluonalp ob Giswil abstimmen durften, gingen knapp 700 an die Urne. Sie lehnten das Projekt mit einem Nein-Anteil von 63 Prozent klar zu. Die Stimmbeteiligung betrug 57,4 Prozent.

Für die Käserei war ein neues Salzbad und ein Käselager geplant. Die Besucher hätten durch ein Fenster in die Käserei schauen können. Im neuen Anbau war unten das Käselager Platz finden, oben ein Massenlager. Dazu wird Platz für WC-Anlagen für das Personal und Privaträume geschaffen. Die Alphütte hätte äusserlich in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten bleiben sollen. Architektin ist die Giswiler Firma Wälti Avorplan GmbH. An der Kapazität sowie der Zufahrtsstrasse inkl. Parkplätze hätte sich nichts geändert.

Der Umbau hätte 1,4 Millionen Franken gekostet. 850'000 Franken davon übernimmt de Korporation, 240'000 Franken hat Coop für die Fluonalp gesprochen, bei der sie die Patenschaft übernommen hat, 130'000 Franken fliessen von Bund und Kanton, 190'000 Franken per Investitionskredit vom Bund.