GISWIL: Bald gibt es das MeisiBräu nicht mehr

Das MeisiBräu hat sich als Nischenprodukt etabliert. Dennoch werfen die Betreiber der Kleinbrauerei in Giswil das Handtuch.

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Daniela Bockelmann füllt das Bier von Hand in die Flaschen ab. Aber nur noch bis Ende Mai. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Daniela Bockelmann füllt das Bier von Hand in die Flaschen ab. Aber nur noch bis Ende Mai. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

In der Liegenschaft Meisibiel in Giswil betreiben Daniela und Matthias Brokelmann eine kleine Hausbrauerei. Etwa 15'000 Liter Bier sind im Meisibiel im vergangenen Jahr geflossen. Abnehmer des Biers sind Gaststätten und Läden in Obwalden. Auch in Stans konnte das MeisiBräu mittlerweile Fuss fassen.

Seit 2005 stellen Daniela und Matthias Brokelmann das MeisiBräu her. Zehn verschiedene Biersorten haben sie auf den Markt gebracht. Doch jetzt kommt das Aus: Ende Juni wird der Betrieb eingestellt – obwohl die Verkäufe kontinuierlich gestiegen sind.

«Während der gesamten Zeit konnte die Mini-Brauerei keinen Gewinn ausweisen», begründet Daniela Brokelmann. Damit es sich mit dem MeisiBräu gerechnet hätte, wären Investitionen in einen automatisierten Betrieb notwendig gewesen. Laut Daniela Brokelmann hätte dies rund eine halbe Million Franken gekostet.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.