GISWIL: Darlehen soll die Not überbrücken

Mit rund einer Million Franken soll die Gemeinde der Betagtensiedlung D’r Heimä unter die Arme greifen. Das Geschäft soll im Herbst auf den Tisch kommen.

Adrian Venetz
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Das Alterszentrum dr Heimä in Giswil. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Das Alterszentrum dr Heimä in Giswil. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Das Eigenkapital ist aufgebraucht, der geplante Erweiterungsbau wird vorderhand auf Eis gelegt, aus Einzelzimmern werden Doppelzimmer – momentan ist die Betagtensiedlung D’r Heimä in Giswil alles andere als auf Rosen gebettet. Zudem richtete eine ehemalige Mitarbeitern massive Kritik an Stiftungsrat und Geschäftsleitung.

Nur dank Überbrückungskrediten der Stifter kann die Betagtensiedlung noch Investitionen tätigen, um die Zahl der Pflegebetten von 41 auf 50 zu erhöhen. Was sagt der Giswiler Gemeindepräsident Beat von Wyl zu den Schwierigkeiten in der Betagtensiedlung? Er betont, dass die Stiftung eine selbstständige Organisation ist. «Der Gemeinderat hat weder den Auftrag noch das Recht, direkt ins Geschäft einzugreifen.» Auch die Gemeinde habe aber erkannt, dass Handlungsbedarf bestehe. Vorgesehen ist, dass im Herbst ein zinsloses Darlehen in der Grössenordnung von 1 Million Franken an die Betagtensiedlung vor die Gemeindeversammlung kommt.