GISWIL: Der Delfin weckt Mias Selbstvertrauen

Mia Dahinden leidet an einer Krankheit, die weltweit erst fünf Mal diagnostiziert wurde. Eine Delfintherapie in der Karibik gibt ihren Eltern neuen Mut.

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Mia Dahinden bei der Delphin-Therapie. (Bild pd)

Mia Dahinden bei der Delphin-Therapie. (Bild pd)

Die 6-jährige Mia ist kein normales Mädchen. Sie ist kleiner als gleichaltrige Kinder, ihr fehlt das Gefühl für die Zeit, für Zahlen oder für Buchstaben. Komplizierte Dinge versteht sie nicht, sie hat autistische Züge.

Auf eine Diagnose der Krankheit mussten ihre Eltern Barbara und Manuel Dahinden lange warten. Dank einer europäischen Studie, an der die Familie teilnehmen konnte, hatte die Zeit der Ungewissheit vor gut einem Jahr ein Ende. Bei Mia wurde eine psychomotorische Entwicklungsverzögerung und eine Genverdoppelung auf dem 15. Chromosom festgestellt. Eine Diagnose, die weltweit erst bei vier anderen Kindern gestellt wurde.

Seit zwei Wochen hat sich im Leben der Familie Dahinden aber einiges geändert. Dank der Hilfe zahlreicher Spenden konnte Mia gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Liam zwei Wochen in Curaçao verbringen. Auf der Karibikinsel wird eine besondere Therapie mit Delfinen angeboten.

Jonas von Flüe

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.