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GISWIL: Erlebnisweg soll wieder in die Köpfe

Willkommen zum 1. Schacherseppli-Fäscht: Mit einer Charme­offensive will der Tourismusverein den Erlebnisweg in Gedenken an Ruedi Rymann wieder aufpolieren.
Adrian Venetz
Die Geschwister Rymann bei ihrem Auftritt am1. Schacherseppli-Fest im Restaurant Bahnhof in Giswil. (Bild Adrian Venetz)

Die Geschwister Rymann bei ihrem Auftritt am1. Schacherseppli-Fest im Restaurant Bahnhof in Giswil. (Bild Adrian Venetz)

Adrian Venetz

Als der Schacherseppli-Erlebnisweg im August 2010 eingeweiht wurde, goss es aus Kübeln. Und auch am Samstag, am 1. Schacherseppli-Fest, zeigte sich das Wetter nass und trüb. Deshalb wurde das Fest grösstenteils ins warme Sääli des Restaurants Bahnhof in Giswil verlegt. Der Stimmung tat dies allerdings keinen Abbruch. Mit Älpler­magronä, Raclette und Cheli feierten Einheimische und Auswärtige das 1. Schacherseppli-Fäscht. Für die musi­kalischen Leckerbissen sorgten der Jodlerklub Giswil, die Geschwister Rymann, das Echo vom Loiwital und das Alphornduo von Moos & Schnider.

Wichtig für Giswiler Tourismus

Weshalb nun, rund sechs Jahre nach Eröffnung des Erlebniswegs, zum ersten Mal ein Schacherseppli-Fest? Es gehe dabei vor allem darum, die Bevölkerung wieder auf diesen – für den Tourismus sehr wertvollen – Erlebnisweg aufmerksam zu machen, erklärt Thomas Schnider, OK-Präsident und Vorstandsmitglied des Tourismusvereins Giswil.

Auch Tourismusfachfrau und OK-Mitglied Doris Ming verweist auf die touristische Bedeutung des Erlebniswegs, der zu Ehren des verstorbenen Ruedi Rymann errichtet worden war. «Für das heutige Fest sind sogar Gäste aus Deutschland angereist», sagt sie. Vor allem in den Sommermonaten sei der Schacherseppli-Erlebnisweg ein Touristenmagnet in Giswil.

Die Markenpflege von Giswil Tourismus kommt nicht von ungefähr. Nach fünf Jahren hatte sich nämlich der bisherige Hauptsponsor, der vor allem eine Anschubfinanzierung leisten wollte, von seinem Engagement für den Schacherseppli-Erlebnisweg zurückgezogen. «Einen neuen Hauptsponsor konnten wir nicht finden», erklärt Doris Ming. So kam man auf die Idee, mehrere kleinere Sponsoren für einzelne Posten des Wegs zu suchen – bisher mit Erfolg. Zudem wurde die IG Schacherseppli-Freunde gegründet. «Für 50 Franken im Jahr ist man dabei», sagt Doris Ming.

Rund 6000 Franken muss der Tourismusverein jährlich in den Unterhalt des Erlebniswegs investieren. Dieser Betrag könnte eigentlich tiefer sein – wäre da nicht der Vandalismus. Immer wieder kommt es nämlich vor, dass einige Dummköpfe einzelne Posten mutwillig beschädigen. Der Tourismusverein lässt sich deshalb aber nicht unterkriegen. «Auf keinen Fall wollen wir den Erlebnisweg verlottern lassen», sagt Thomas Schnider.

Von nun an soll jedes Jahr ein Schacherseppli-Fäscht stattfinden. «Das nächste Mal hoffentlich bei Sonnenschein», sagt Schnider schmunzelnd.

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