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GISWIL: EWO verzichtet auf neues Wasserkraftwerk

Das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) stoppt die Planung für ein neues Wasserkraftwerk in Giswil. Das geplante Kraftwerk Zimmerplatz könne unter den heutigen Bedingungen nicht wirtschaftlich betrieben werden, begründete das EWO die Sistierung des Vorhabens.
Das Elektrizitätswerk Obwalden muss künftig eine höhere, dem Besitzanteil des Kantons angemessene Beteiligung am Gewinn abliefern. Auf dem Bild: Das Hauptgebäude in Kerns. (Bild PD)

Das Elektrizitätswerk Obwalden muss künftig eine höhere, dem Besitzanteil des Kantons angemessene Beteiligung am Gewinn abliefern. Auf dem Bild: Das Hauptgebäude in Kerns. (Bild PD)

Das Kraftwerk bei der Laui Giswil hätte so viel Strom produzieren sollen, wie 1300 Haushalte benötigen. Im Vorprojekt habe sich gezeigt, dass das Kraftwerk zu wenig Leistung hätte, um von der kostendeckenden Einspeisevergütung zu profitieren, teilte das EWO am Freitag mit.

Die heutige Gesetzgebung setzt die Grenze bei einem Megawatt Leistung an. Um dies zu erreichen, hätte die Anlage grösser dimensioniert werden müsse. Ein grösseres Wassereinzugsgebiet hätte höhere Projektkosten und Konflikte mit dem Auenschutz verursacht.

Aus wirtschaftlichen Gründen habe sich das EWO deswegen entschieden, das Projekt zu sistieren, teilte das Elektrizitätswerk mit. Falls sich die Gesetzgebung oder die Marktsituation veränderten, werde das Vorhaben neu beurteilt. (sda)

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