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GISWIL: Geissälpler bringen den WM-Titel heim

Originelle lokale Sujets, viel Fantasie bei der Umsetzung und eine lebhafte Präsentation prägten den gestrigen Fasnachtsumzug vor 4000 bis 5000 Zuschauern.
Robert Hess
Brasilien grüsst Giswil: Vorfreude bei den Geissälpler. (Bild: André A. Niederberger / Neue OZ)

Brasilien grüsst Giswil: Vorfreude bei den Geissälpler. (Bild: André A. Niederberger / Neue OZ)

«Wir Geissälpler sind in Brasilien dabei und bringen den WM-Titel hei!» Für den Final zwischen dem Gastgeber und Hitzfelds Mannen tippten die Älpler beim gestrigen Fasnachtsumzug total optimistisch auf ein klares 1 zu 4 für die Eidgenossen. Selber «haben wir mit dem Ball einige Mühe», wie die Älpler gestern sagten, «viel lieber geniessen wir in Rio den Karneval.» So übten sie bereits tüchtig und teils übergewichtig den Samba-Schritt.

Bild: André A. Niederberger / Neue OZ
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49 Bilder

Fasnachtsumzug Giswil

Hände wundgeklatscht?

Zwischen 4000 und 5000 Zuschauer säumten die Umzugsroute vom Bahnhof bis zum Schulhaus. Leider ging der Wunsch des Giswiler Fasnachtskomitees nicht in Erfüllung, dass sich die Zuschauer am Ende «wundgeklatscht haben», wie es im Programm hiess. Die 27 grösstenteils prächtigen Umzugsnummern hätten tatsächlich einen grösseren Beifall redlich verdient.

Grosse Nummern mit viel Klamauk, Getöse, Bewegung und lauten Akteuren sind das Markenzeichen des Giswiler Fasnachtsumzuges. Geradezu gewaltig kam die Nummer «Haiwä – blasä oder nid?» der Kernser Tyyfels Chrampfer daher.

Rekordlanges Sujet

Über hundert Meter zog sich das Sujet mit verschiedenen Fahrzeugen und rund 50 Mitwirkenden dahin. Ein Heuseil war montiert, Burditräger schwitzten am Berg, und man blies fleissig Heu mit allerlei lärmigen Bläsern auf Wegen und Wiesen.

«Feuer frei», selbstverständlich nur akustisch, galt beim Sujet der Flammäkicker «Promillegrenze für Jäger». Man «schoss» aus allen Gewehren, als ob einige alte 47er Gefechtsschiessen übten. Im Visier war jedoch nur der übermässige Alkohol auf der Jagd, beispielsweise «bewaffnete Süffle ufem Hochsitz».

Die Trachtengruppe Giswil schlug vor, den Stollä Ost in Sarnen von Hand zu bauen, um die Umweltschützer nicht um den Verstand zu bringen.

Eine schöne Nummer war der «Donnschtig-Jass» der 15 Jahre alt gewordenen Bickelstumpfer mit Monika (a dr) Fasnacht, der abgemagerten «Beatrisse» Egli und dem Jasskampf zwischen Lungern und Giswil.

Und keine Angst muss man dieses Jahr vor den Melchaa Tobel Häxa haben: Sie fliegen nicht auf Besen, sondern «hockid eifach brav und artig da, lismid, häglid oder läsid!» Wie sie hätten viele andere Sujets eine Erwähnung verdient.

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