GISWIL: Gemeinde springt für Tourismus in Bresche

Die Gemeinde gewährt Giswil-Mörlialp Tourismus eine Defizitgarantie für 2013. Wegen der Neustrukturierung bleibt die Ertragssituation ungewiss.

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Schneesportler auf der Mörlialp. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Schneesportler auf der Mörlialp. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

In Sarnen beantragt der örtliche Tourismusverein an seiner Generalversammlung im März die Auflösung. Im Obwaldner Hauptort sieht man keine Zukunft für Sarnen Tourismus. Dies aufgrund der neuen Tourismusgesetz, welches auf Jahresbeginn in Kraft trat und die damit einhergehende Neustrukturierung unter Dachorganisation Obwalden Tourismus (OT). Der strukturelle Wandel im Obwaldner Tourismus macht auch in Giswil zu schaffen. Der Verein Giswil-Mörlialp (GMT) veranschlagt für das Jahr 2013 ein Mehraufwand über 53 000 Franken.

Einmaliger Einschuss

Nun springt die Gemeinde mit einer einmaligen Defizitgarantie ein. Der Tourismusverein soll 2013 maximal ein Mehraufwand von 10 000 Franken aus der eigenen Tasche decken. Für maximal 40 000 Franken kommt die Gemeinde auf. Inwiefern sich die Lage entwickelt ist ungewiss. Erfahrungswerte und Zahlenmaterial fehlen. «Wir sind uns bewusst, dass das betriebliche Risiko bei uns bleibt», sagt Vereinspräsident Thomas Spitzmüller. Er ist sich bewusst, dass es künftig keine weitere Geldspritze der Gemeinde geben wird.

Eine Arbeitsgruppe überprüft aktuell die bestehende Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde Giswil. Dadurch sollen die Kosten für die Aufgaben, die der GMT für die Gemeinde ausführt, gedeckt sein. Dies könnte die finanzielle Situation nach einem Übergangsjahr entschärfen.

cri

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