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GISWIL: Giswiler wollen gegen den Auenschutz kämpfen

Über 600 Leute zogen mit Fackeln und Laternen zur Laui. Ein Dorf ist gewillt, auf allen Ebenen gegen geplante Einschränkungen zu kämpfen.
Entschlossen und kampfeswillig: Die Giswiler demonstrierten in Scharen gegen den Auenschutz an ihren Wildbächen. (Bild Romano Cuonz)

Entschlossen und kampfeswillig: Die Giswiler demonstrierten in Scharen gegen den Auenschutz an ihren Wildbächen. (Bild Romano Cuonz)

«Früher hat die Obrigkeit wegen der Laui in Giswil die grösste Hexenjagd der Schweiz betrieben, heute betreibt sie Auenschutz», ruft der Giswiler Bauunternehmer und CVP-Kantonsrat Peter Wälti (52) über 600 Männern, Frauen und Kindern zu. Alle sind sie in einem beeindruckend langen Sternmarsch aus den vier Ortsteilen zum Steg bei der alten Kirche gekommen. Ans Lauiufer. Mit Fackeln und Laternen.

Und sie wollen notfalls bis nach Bern vors Bundeshaus gehen, um für ihr Anliegen zu kämpfen. Sie befürchten zu grosse Einschränkungen durch den aktuellen Auenschutz an der Laui und am Steinibach. «Ich bin mir sicher, dass Hunderte mitkämen, wenn nötig samt Fackeln und Laternen», sagt alt CVP-Kantonsrätin Paula Halter.

Romano Cuonz

Sternenmarsch in Giswil. (Bild: Romano Cuonz)

Sternenmarsch in Giswil. (Bild: Romano Cuonz)

Sie wollen keine Einschränkungen beim Auenschutz. Demo am 15. Dezember 2014 in Giswil. (Bild: Romano Cuonz)

Sie wollen keine Einschränkungen beim Auenschutz. Demo am 15. Dezember 2014 in Giswil. (Bild: Romano Cuonz)

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