GISWIL: «Himmelgrüne» Schulzimmer füllen sich bald

Eine neue Privatschule nimmt Mitte August in Giswil ihren Unterricht auf. Die beiden Leiterinnen setzen auf Kreativität und Nähe zur Natur.

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Die beiden Leiterinnen Renate Wirth (links) und Scarlett Dubois in einem der Schulzimmer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die beiden Leiterinnen Renate Wirth (links) und Scarlett Dubois in einem der Schulzimmer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Stress, Mobbing, Gewalt und überforderte Lehrkräfte fast täglich liest oder hört man von Missständen auf Schweizer Pausenplätzen und in Klassenzimmern. «Ich will die öffentliche Schule nicht kritisieren oder schlechtmachen», sagt Renate Wirth. «Aber immer mehr Eltern wünschen sich offenbar Alternativen.» Und genau so eine Alternative bieten Renate Wirth und Scarlett Dubois nun in Obwalden an. Sie sind die Leiterinnen der Neuen Schule Himmelgrün in Giswil: eine Privatschule mit Tagesstruktur, Betreuungsangeboten und gemeinsamem Mittagstisch, gelegen auf der Flüe oberhalb von Giswil. Am 18. August gehts los.

Ein Schulhaus im Grünen
Die Begeisterung und Motivation steht den beiden Frauen ins Gesicht geschrieben: «Als wir dieses Haus zum ersten Mal sahen, dachten wir gleich: Das ist wie für uns gemacht.» Das alte Bauernhaus ist eingebettet in die fast unberührte Natur, auf dem Grundstück liegen ein Garten, ein Biotop und ein Stall. Im Dachstock der Schule wohnt eine geschützte Fledermausart, und wer den kleinen Hügel erklimmt, auf dem ein riesiger Nussbaum thront, blickt über den Sarnersee und in die Obwaldner Bergwelt.

Natur, Ruhe und Kreativität sind denn auch drei zentrale Pfeiler, die Renate Wirth und Scarlett Dubois in den Schulbetrieb integrieren wollen. «Wenn ein Mensch kreativ tätig ist, spürt er sich selbst am besten. Kreativität und Natur führen den Menschen zu seinem Kern.» Die Neue Schule Himmelgrün erteile deshalb «konsequent individualisierten und ganzheitlichen Unterricht die Kinder werden in einem familiären Klima zu hoher Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz geführt».

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.