GISWIL: In Giswil begegnen Hexen Vögeln

Farbenfroher, wilder und akrobatischer als in Giswil kann eine Kinderfasnacht kaum sein. Da wurde getanzt, balanciert und geschmaust.

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Sandra ist mit den Mignons Clara und Emma unterwegs. (Bild Romano Cuonz)

Sandra ist mit den Mignons Clara und Emma unterwegs. (Bild Romano Cuonz)

Die Blauringmädchen Patrizia, Elena und Yvonne haben alle Hände voll zu tun: Vor ihrem genial-witzigen Geschicklichkeitsparcours stehen Leoparden, Hexen, Cowboys, Clowns, Gangster, Indianer und, und, und in langen Reihen an. Alle wollen sie ihren Mut beweisen. Und wirklich: Trotz seidenen Kleidern, zottigen Fellen und langen Bärten balancieren sie über schmale, wackelnde Bänklein, klettern an Sprossenwänden hoch und springen von Kästen auf Matten hinunter.

Mika der Leopard könnte einem fast Angst machen, wenn er nicht gezähmt wäre, (Bild: Romano Cuonz)
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Löwe Emma und Hexe  Nora haben ganz schön Hunger. (Bild: Romano Cuonz)
Celeste und Linda, besser gesagt die Zauberin und die schöne Hexe. (Bild: Romano Cuonz)
Unglaublich, wie da Ursina und Flavia das Gleichgewicht halten können! (Bild: Romano Cuonz)
Kinder warten auf ihren Start am Geschicklichkeitsparcours. (Bild: Romano Cuonz)
Ein schöner geschminkter Leopard gibt es selbst im tiefsten Afrika nicht. (Bild: Romano Cuonz)
Hexen gehören in Giswil - ob gross oder klein - einfach zur Fasnacht dazu. (Bild: Romano Cuonz)
Sie waren eine der originellsten Gruppen: Sandra mit den Minions Clara und Emma. (Bild: Romano Cuonz)
Die Helferinnen vom Blauring: Patrizia, Elena und Yvonne. (Bild: Romano Cuonz)
Das kleine Zwerglein aus dem Giswilerwald hat einen Sack Popcorn erobert. (Bild: Romano Cuonz)
Mutter Manuela mit dem Blumenkind Lonie. (Bild: Romano Cuonz)
Auch einer echten Piratin darf man ein Tänzchen nicht verwehren, (Bild: Romano Cuonz)
Simon Und Nadin mitten und hundert Farben. (Bild: Romano Cuonz)
Nah, kleine Milena: Das ist ja eine ganz nette Bescherung. (Bild: Romano Cuonz)
Wenn es so ein feines, frisches Weggli gibt, verliert selbst Prinzessin Zoe die Contenance. (Bild: Romano Cuonz)
Ein hübscher Zauberer samt Stab am Kinderumzug. (Bild: Romano Cuonz)
Aron aus Stans kommt Jahr für Jahr nach Giswil an die Fasnacht und diesmal war er eine ganz grosse Nummer. (Bild: Romano Cuonz)
Die Giswiler Vogelfamilie mit wunderschönen selber gebastelten Masken die Kinder Lia und Lars. (Bild: Romano Cuonz)
Passen wir nicht wunderbar zusammen? (Bild: Romano Cuonz)

Mika der Leopard könnte einem fast Angst machen, wenn er nicht gezähmt wäre, (Bild: Romano Cuonz)

Nach dem Umzug auf die Bühne

Das ist noch nicht alles, was der Familientreff mit Daniela Halter, das Fakogi und die Guuggenmusigen Chieferschüttler und Loiwifäger an diesem Schmutzigen Donnerstag dem Giswiler Fasnachtsnachwuchs bieten.

Zuerst wird in kakofonen Tönen zum bunten Umzug durchs Dorf geblasen. Dann gilt es – ob Pirat oder Blumenkind –, auf der grossen Bühne das Tanzbein zu schwingen.

Unter Hunderten Masken fallen einige ganz besonders auf: etwa der Nidwaldner Aron, der als riesige Velonummer nach Obwalden kommt. Oder die Vogelfamilie mit Lia und Lars und ihren wunderschön selber geformten Schnabelmasken. Clara und Emma ziehen als Minions alle Augen auf sich. Und wenn man sie fragt, sagen sie stolz: «Papi hat an unseren Masken stundenlang gearbeitet.» Das Überraschungsgeschenk, ein kleiner, leuchtender Ball, erhalten am Schluss alle Kinder, ob gross oder klein. Ein wunderschönes Bild, wie dann all die Bälle hüpfen, glitzern und blinken.

Romano Cuonz