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GISWIL: Jäger leisten Heckenpflege

Ein Naturschutzgebiet braucht viel Pflege. Um den Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu erhalten, halfen die Obwaldner Jäger im Gebiet Usser Allmend am Sarnersee mit.
Heinz Wolf
Die Obwaldner Jäger engagieren sich unentgeltlich im Naturschutzgebiet. (Bild: Heinz Wolf/PD)

Die Obwaldner Jäger engagieren sich unentgeltlich im Naturschutzgebiet. (Bild: Heinz Wolf/PD)

Heinz Wolf

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Die Naturschutzzone Usser Allmend–Schwerzbachried liegt am Südende des Sarnersees. Nebst Hanenried und Städerried ist sie das letzte der einst grossflächigen Feuchtgebiete im Obwaldner Talboden. Kulturland, Wald und die vielen Biotope bilden Lebensgrundlage für zahlreiche bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Auch wurde hier vor einigen Jahren ein nationaler Wildkorridor geschaffen. Das ganze Gebiet Usser Allmend ist ein guter Lebensraum für Rehwild, und in den vergangenen Jahren ist dort auch immer wieder Rotwild anzutreffen.

Eigentümerin dieses Flachmoors von nationaler Bedeutung ist die Korporation Giswil. Sie hat seit 1974 mit Pro Natura Unterwalden einen Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen. Dieser beinhaltet unter anderem die extensive Nutzung, das Erhalten der kleinen Bächlein, das Fernhalten von Störungen durch den Tourismus sowie Hecken- und Waldrandpflege. Bei Letzterer halfen dieser Tage die Jäger mit: Mitglieder des Jagdschutzvereins Obwalden führten in der Usser Allmend einen Hegetag durch.

Asthaufen für Wiesel und Marder zusammengetragen

Nebst aktiven Jägern waren mehrere Jagdlehrlinge mit dabei, die den zurzeit in Obwalden stattfindenden Jagdlehrgang absolvieren. Sie leisteten mit dieser Arbeit einen Teil der geforderten Hegestunden. So wurden im 10,8 Hektaren grossen Naturschutzgebiet Tümpel, in denen die Gelbbauchunke lebt, vergrössert, gereinigt und ausgeholzt, damit mehr Sonnenlicht hereinkommt. Für die Erstellung eines neuen Weihers erledigten die Jäger die ersten Vorarbeiten. Weiter stuften sie an verschiedenen Orten Waldränder zurück, damit die Landwirtschaft das Flachmoor besser und effizienter bewirtschaften kann.

Das viele anfallende Ast­material wurde zu Haufen zusammengetragen, um verschiedenen Kleinsäugern wie Wieseln, Hermelinen und Mardern neue und gute Schlupfmöglichkeiten zu verschaffen. Auch einen alten Prügelweg, der für die landwirtschaftliche Streuebewirtschaftung benutzt wurde, aber stark von Hecken überwachsen war, machten die Jäger und Jagdlehrlinge wieder frei und benutzbar.

Die unentgeltlich geleisteten Hegearbeiten fanden bei prächtigem Herbstwetter statt.

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