GISWIL: Künstler erheben ihre Stimme

Kunstschaffende aus drei Kantonen haben sich zu einer Landsgemeinde getroffen. Gast war ein prominenter Redner.

Romano Cuonz
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Kunstlandsgemeinde in der Turbine Giswil: Auf der Tribüne von links Konrad Abegg, Professor Peter von Matt, Gesprächsleiter Dominik Brun und Christian Sidler. (Bild Romano Cuonz)

Kunstlandsgemeinde in der Turbine Giswil: Auf der Tribüne von links Konrad Abegg, Professor Peter von Matt, Gesprächsleiter Dominik Brun und Christian Sidler. (Bild Romano Cuonz)

Im Rahmen des Projektes «Ruchstock», einer Begegnung Kunstschaffender aus Obwalden, Nidwalden und Uri, hat in der Turbine Giswil eine Kunstlandsgemeinde stattgefunden. Kulturbeauftragte der Urkantone und Kunstschaffende tauschten sich aus. Als prominenter Kunstlandsgemeinde-Redner fungierte der Schweizer Buchpreisträger und Schriftsteller Peter von Matt.

Freier schöpferischer Geist zählt

«Es kommt nicht darauf an, wie sehr man von wem wahrgenommen wird, wie viel man bekommt», sagte er. «Entscheidend fürs Kunstleben ist das richtige Biotop, der lebendige Zusammenhalt, ein Klima eben, in dem Kunstschaffende reifen und frei arbeiten können», propagierte er. Ein vitales Leben sei wichtiger als Geld. Wenn ein Künstler einerseits gekränkt sei, weil er vom Staat zu wenig bekomme und andererseits eben doch das mache, was er als freier schöpferischer Geist machen wolle und müsse, entstehe ein «Gnosch». «Dieses ‹Gnosch› ist interessanter als die Lösungen, ja das ist selber schon ein Kunstwerk», pointierte von Matt und erhielt dafür kräftigen Applaus.

Zu diesen Worten sah er sich veranlasst, nachdem der Urner Kunstschaffende und Erwachsenenbildner Konrad Abegg als Advocatus Diaboli noch und noch die mangelnde Anerkennung und die oft schwierige Finanzierung von Kulturprojekten durch die Politiker geisselte.

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