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GISWIL: Lernschwächere Schüler erhalten Chance

Die Ausbildung zum Agrarpraktiker wird neu am BWZ Giswil angeboten. Sie dient auch als Chance, später in die Lehre zum Landwirt einzusteigen.
Daniel Moos (rechts) und Samuel Trösch untersuchen im Unterricht am Modell Verdauung und Euteranlage der Kuh. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Daniel Moos (rechts) und Samuel Trösch untersuchen im Unterricht am Modell Verdauung und Euteranlage der Kuh. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

«Leider fand ich keine Lehrstelle als Lastwagenführer», sagt Samuel Trösch aus Oftringen. Der 19-Jährige ist einer von zwei Schülern, die als Erste ein neues Angebot am Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Giswil wahrnehmen: die zweijährige Ausbildung zum Agrarpraktiker EBA (Agrarpraktiker mit eidgenössischem Berufsattest). Das BWZ bietet diese Attestausbildung für alle sechs Zentralschweizer Kantone in Giswil an.

Der Agrarpraktiker ist für Schulabgänger eingeführt worden, die mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung liebäugeln, jedoch die anspruchsvollen Ziele der Lehre zum Landwirt EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) nicht oder vielleicht erst später erfüllen können. Der Agrarpraktiker muss sich weder mit Betriebswirtschaft noch mit Fragen der Agrarpolitik oder der Buchhaltung herumschlagen. Unabdinglich ist jedoch Freude an der Arbeit in der Natur, mit Tieren und am Umgang mit modernen Maschinen.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

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