GISWIL: «Lifting» für den Schacherseppli

Die Figur musste zurück in die Werkstatt - am Sonntag nun wird in Giswil der neue Schacherseppli aufgestellt. Und alle hoffen, dass endlich Ruhe einkehrt im Dorf.

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Der Künstler Fredi Hess gestaltet die Figur. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Der Künstler Fredi Hess gestaltet die Figur. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Noch bevor Ruedi Rymann krank wurde, plante die Gemeinde, ihren Ehrenbürger mit einem Schacherseppliweg zu würdigen. In Auftrag gegeben wurden zudem zwei grosse Holzfiguren, die bei der Dorfeinfahrt klar machen: Hier lebt und wirkt Ruedi Rymann. Im Herbst 2008 starb er.

Im März wurde die Holzfigur feierlich enthüllt. Sie zeigt einen Mann in Jodlerkutte, eine Hand im Hosensack, die andere an der Bierflasche. Doch mit dieser Figur konnten sich viele Giswiler nicht anfreunden, denn in der Figur kann man zwei Personen sehen - einerseits den fiktiven Vaganten Schacherseppli oder aber den Jodler Rymann.

Eine Woche lang hat nun der Holzbildhauer Fredi Hess erneut an der Figur gesägt, geschnitzt, gefeilt und sie bemalt; und damit auch wirklich keine Missverständnisse aufkommen, wird eine Tafel dazu gestellt mit den ersten Zeilen aus dem berühmten «Ich bi dr Schacher Seppeli ...».

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.