GISWIL: Norovirus: «Dr Heimä» steht unter Quarantäne

Über 30 Mitarbeiter un Bewohner der Betagtensiedlung Dr Heimä erkrankten am Norovirus. Die Heimleitung hofft, bald zur Normalität zurückzukehren.

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Auch das Luzerner Pflegeheim Steinhof befolgte eisern besondere Hygienevorschriften, als sich das Noro-Virus im März 2007 verbreitet hatte. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Auch das Luzerner Pflegeheim Steinhof befolgte eisern besondere Hygienevorschriften, als sich das Noro-Virus im März 2007 verbreitet hatte. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

An Heilig Abend nahm das Unheil seinen Lauf. Mehrere Bewohner und Angestellte der Siedlung in Giswil litten an einer Magen-Darm-Infektion. «Wir haben anhand der Symptome vermutet, dass es sich um das Norovirus handeln könnte«, erzählt Geschäftsführer Gunther Dercourt. Proben im Labor bestätigten: Das Norovirus hatte sich im «Dr Heimä» ausgebreitet.

Es ist hoch ansteckend und äussert sich durch Erbrechen und Durchfall. Es gibt weder einen Impfstoff noch ein Medikament dagegen. Die akuten Beschwerden dauern in der Regel ein bis zwei Tage, die Ansteckungsgefahr hält länger an.

Die Leitung reagierte sofort: das Haus wurde unter Quarantäne gestellt, Angehörige über die Lage informiert. Sämtliche Anlässe wurden abgesagt. Dennoch hatte sich das Virus bereits soweit ausgedehnt, dass bis heute 34 Personen erkrankt sind.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.