GISWIL: Nun ist es klar: Es war der gleiche Wolf

Vergangenen April wurden zwei Wildtiere in Giswil und Alpnach gerissen. Die DNA-Analyse schaffte Klarheit.

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(Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die im Feichegg in Giswil gefundene Hirschkuh sowie das im Alpnacher Horweli gerissene Schmaltier (jung, weiblich) wurden vom selben Wolf gerissen. Dies bestätigte Peter Lienert, Jagdverwalter von Obwalden. «Es ist dasselbe Individuum, das schon im vergangenen Jahr im Entlebuch aktiv war», erklärt Lienert. Dies zeigen die genetischen Analysen der Kotproben an der Universität Lausanne. Somit kann auch mit Sicherheit gesagt werden, dass sich zurzeit nur ein Wolf im Obwaldner Raum bewegt.

Zur Lockerung der Abschussbestimmungen sagt Lienert: «Ein Abschuss ist im Moment kein Thema. Solange keine andere Regelung vorliegt, gilt der Schutzstatus.» Problematischer wäre die Situation etwa dann, wenn ein weiterer Wolf auftauchen oder sich ein Rudel bilden würde. Solange das nicht der Fall sei, gehe es primär um die Beobachtung des Wolfes und die «ruhige und klare» Orientierung der Schafhalter.

Urs-Ueli Schorno/sab

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.