GISWIL: «Rymann hinterlässt eine riesige Lücke»

Der Tod von Ruedi Rymann berührt das ganze Land. Das zeigt ein Blick in den Schweizer Blätterwald und ins Internet.

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Gedenkbuch zu Ehren des verstorbenen Ruedi Rymann in der Pfarrkirche St. Anton in Giswil. (Bild Izedin Arnautovic/Neue OZ)

Gedenkbuch zu Ehren des verstorbenen Ruedi Rymann in der Pfarrkirche St. Anton in Giswil. (Bild Izedin Arnautovic/Neue OZ)

«Jetzt steht der Schacher Seppli vor der Himmelstür» titelt der Zürcher «Tages-Anzeiger» in seiner Ausgabe von gestern und widmet Ruedi Rymann einen grossen Artikel über sein Leben und seinen Werdegang.

Eine ganze Doppelseite widmet der «Blick» dem Tod von Rymann. Die Boulevardzeitung weiss offenbar direkt von Rymanns letzten Sekunden zu berichten: «Er liegt ganz ruhig. Kein Aufbäumen, kein Kämpfen. Seine Frau Hildi drückt zärtlich seine Hand.»

«Wild hüten oder jodeln»
Die «Mittellandzeitung» setzt den Titel «Vom Stallknecht zum Star» über ihren Artikel zu Ruedi Rymann. In einem Gespräch mit der Zeitung habe Rymann im letzten November gesagt: «Etwas Besseres gab es nicht: Wild hüten oder jodeln.»

Die «Berner Zeitung» nimmt den Liedtext vom «Schacher Seppli» auf und titelt: «Er war im ganzen Land bekannt». Sie widmet Rymann fast eine ganze Seite und lässt dabei verschiedene Persönlichkeiten zu Wort kommen, darunter auch Sepp Trütsch.

Hohe Wellen schlug Rymanns Tod nach der Bekanntgabe durch seine Verwandten zuerst im Internet: «Der erste Artikel schlug bei den Lesern ein wie eine Bombe. Es gibt wenige Artikel in der Geschichte von Zisch, die derart viel Mal gelesen wurden», sagt Dave Schläpfer, Redaktor des Onlineauftritts der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben. Auch das Interesse an den Nachfolgeartikeln sei überdurchschnittlich gross gewesen.

Aufbahrung und Beerdigung
Derzeit ist Ruedi Rymann in einem Aufbahrungsraum bei der Pfarrkirche St. Anton in Giswil-Grossteil aufgebahrt. Dies voraussichtlich bis Sonntag, wie Hans Peter Wechsler von der Gemeindeverwaltung sagt. Eine riesige Trauergemeinde erwartet man in der Pfarrkirche St. Anton auch zu Rymanns Beerdigung am Samstag, 20. September.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.