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Giswiler laden zum grossen Unterwaldner Naturjodelkonzert

Nächste Woche findet das Gipfeltreffen der Unterwaldner Jodler statt. Das 21. Naturjodelkonzert ist für die Gastgeber ein goldenes Jubiläum.
Der gastgebende Jodlerklub Giswil. (Bild: PD)

Der gastgebende Jodlerklub Giswil. (Bild: PD)

So wie jedes Dorf in Ob- und Nidwalden seine Eigenheiten hat, so verschieden sind auch die heute 23 Jodlerklubs aus der Region. Und doch gibt es etwas Einzigartiges, das die rund 500 aktiven Jodler verbindet: Den Naturjuiz, einzigartig und erhaltenswert – bereits vor fünfzig Jahren wurde dies erkannt. In der Folge wurde durch einige initiative Köpfe binnen weniger Wochen das erste Unterwaldner Naturjodelkonzert 1968 in Hergiswil organisiert.

50 Jahre später findet am kommenden Wochenende in Giswil das 21. Unterwaldner Naturjodelkonzert statt. Im Jodelklub Giswil, über Jahrzehnte geprägt durch seine Gründerpersönlichkeiten Edi Gasser und Ruedi Rymann, hatte der Naturjuiz von Anfang an einen ganz besonderen Stellenwert. Die Giswiler waren bereits 1968 aktive Teilnehmer und so ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses goldene Jubiläum ausgerechnet von den Giswiler Jodlern organisiert wird.

Parallel in zwei Hallen

Seit über einem Jahr laufen die Vorbereitungen unter der Leitung von OK-Präsident Zeno Wolf. In den kommenden Tagen wird sich das Schulhausareal in ein Festgelände verwandeln, damit rechtzeitig alles bereit ist. Um möglichst vielen Besuchern Platz zu bieten, findet das Konzert parallel in zwei Lokalen statt. Jeder Klub wird einen eigenen, für sich typischen Juiz zum Besten geben. Oftmals stand oder steht der Schöpfer der Melodie in den eigenen Reihen. Natürlich stehen auch traditionelle, überlieferte Juize auf dem Programm. Neben den Sängern stehen auch Fahnenschwinger und Alphornbläser, die ebenfalls der Unterwaldner Jodlervereinigung angehören, auf der Bühne.

Einen glanzvollen Schlusspunkt bildet der stimmgewaltige Gesamtchor, der das Motto des 21. Naturjodelkonzertes sicht-, hör- und fühlbar machen soll: «Bim Juizä sind miär eis!» Rund 500 Stimmen vereinen sich in Ruedi Rymanns «Hirsgärtler» und Fredy Wallimanns «Bürgestöckler», umrahmt von Alphornklängen und geschwungenen Fahnen.

Der Anlass ist viel grösser als jener damals in Hergiswil. Der Kern aber bleibt unverändert. Im Zentrum stehen Alphornblasen, Fahnenschwingen und der Naturjuiz. Darüber hinaus ist den Giswilern auch kameradschaftliches, gemütliches Zusammensein im Kreise Gleichgesinnter wichtig. (pd/red)

Samstag, 18. August, Mehrzweckhalle und Kulturhalle. Billette nur an der Abendkasse. Kassenöffnung 17.30 Uhr, Konzerte 19 bis 22 Uhr, danach Tanz und Unterhaltung in Mehrzweckhalle und Jodlerzelt, 23 Uhr Gesamtchor in Mehrzweckhalle. Weitere Informationen finden Sie hier

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