Giswiler Rollski-Trainingsstrecke des Skiclubs Schwendi-Langis befindet sich nun im Bau

Der Skiclub Schwendi-Langis hat mit einem Crowdfunding über 33'000 Franken eingenommen.

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(pd/lur)

Ab Anfang Juli soll die Sicherheit bei der Biathlon-Trainingsanlage des Skiclubs Schwendi-Langis beim Forsthof Pfedli in Giswil stark erhöht werden. Vergangene Woche sind dazu die Baumaschinen des Forstbetriebs aufgefahren. «Die Realisierung der rund 800 Meter langen Rollski-Trainingsstrecke stellt für unsere 75-jährige Clubgeschichte einen Meilenstein dar», stellt Pascal Wolf fest. Der Nordisch-Verantwortliche des Skiclubs ist froh, dass die rund 50 Athletinnen und Athleten bald nicht mehr auf der Hauptstrasse trainieren müssen.

Die Verantwortlichen freuen sich über den Baustart. Von links: Clubpräsident Marco von Flüe, André Halter (Förster), Peter Berchtold (Mitarbeiter Forstbetrieb im Bagger), Nordisch-Chef Pascal Wolf, Ueli Bucher von der Belagsfirma Spag und Bauleiter Peter Wälti.

Die Verantwortlichen freuen sich über den Baustart. Von links: Clubpräsident Marco von Flüe, André Halter (Förster), Peter Berchtold (Mitarbeiter Forstbetrieb im Bagger), Nordisch-Chef Pascal Wolf, Ueli Bucher von der Belagsfirma Spag und Bauleiter Peter Wälti.

Bild: PD

Die Biathlonanlage Pfedli in Giswil befindet sich angrenzend zum Allmendland der Korporation Giswil. Dieses Allmendland ist mit einfachen Kieswegen erschlossen. Es besteht nun die Möglichkeit, dieses Wegnetz mit einem rollskitauglichen Deckbelag zu versehen. So entsteht eine Streckenlänge von rund 800 Metern – in jede Richtung werden es rund 400 Meter sein – mit einem Wendepunkt auf dem Damm der Giswiler Laui.

Auch Mitglieder heissen Projekt gut

«Die Korporation Giswil zeigt grosses Verständnis für unser Anliegen und hat sich bereiterklärt, das Projekt mit uns anzugehen», zeigt sich Marco von Flüe, Präsident des Skiclubs Schwendi-Langis begeistert. Seit Ende April 2020 liegt die Baubewilligung für das 125'000-Franken-Projekt vor.

Nebst Beiträgen von Stiftungen, der öffentlichen Hand und Sponsoren trägt auch ein erfolgreiches Crowdfunding zur Finanzierung bei. «Über 130 Einzelpersonen, Familien und Firmen haben sich beim Crowdfunding solidarisch gezeigt. So ist ein Betrag von über 33'000 Franken zusammengekommen», freut sich von Flüe. Auch stimmten in der schriftlich durchgeführten Generalversammlung von Ende Mai die Clubmitglieder der Realisierung zu.