GISWIL/SACHSELN: Melchaa: Zwei Gemeinden als Partner

Der neue Lauf der Kleinen Melchaa wird über Giswiler und Sachsler Boden führen. Ein Vertragswerk sorgt für klare Verhältnisse.

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Bei der Projektunterzeichnung. Links die Sachsler, rechts die Giswiler Delegation. In der Mitte sitzt Projektmanager Beat Spichtig. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Bei der Projektunterzeichnung. Links die Sachsler, rechts die Giswiler Delegation. In der Mitte sitzt Projektmanager Beat Spichtig. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

«Die Verhandlungen zwischen Giswil und Sachseln sind hart, aber fair geführt worden», sagt Beat Spichtig, Projektmanager der Bauherrschaft. Grund für die langwierigen Verhandlungen ist die Umleitung der Kleinen Melchaa. Das 14,75 Millionen teure Vorhaben ist nötig, weil die Kleine Melchaa bei Hochwasser in gewissen Giswiler Gebieten immer wieder grosse Schäden anrichtet.

Neu soll der Bach direkt in den Sarnersee geleitet werden. Weil sich der neue Bachlauf über Giswiler und Sachsler Boden erstreckt, war ein aufwändiges Vertragswerk nötig. Darin musste geregelt werden, welche Gemeinde für welche Arbeiten und Kosten aufkommt. Frühester Baubeginn für die Kunstbauten könnte im Februar und für den Wasserbau im August 2010 sein. Das Projekt Umlegung Kleine Melchaa wird frühestens im Dezember 2011 abgeschlossen sein.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.