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GISWIL/SARNEN/ALPNACH: Knall auf Fall sind die Narren da

Mit Pauken und Trompeten: Giswil, Sarnen, Alpnach und Hergiswil eröffneten die Fasnacht 2009.
Irene Sigrist, erst 8 Jahre alt und schon eine richtige gfürchige Tobelhexe. (Bild Monika Barth/Neue OZ)

Irene Sigrist, erst 8 Jahre alt und schon eine richtige gfürchige Tobelhexe. (Bild Monika Barth/Neue OZ)

In Alpnach hat Leander I. die Fasnacht am Samstag vor gut 200 Unentwegten bei bissiger Kälte eröffnet. Er erklärte sein Dorf gleich zum «Tor zum Tal der Pharaonen» in Anlehnung an das Tourismusprojekt «Tor zu Obwalden».

Dankbar nahm das warm eingepackte Publikum seine Zusicherung auf, dass zur Fasnachtszeit ägyptische Temperaturen herrschen sollten. Allerdings erinnerte man sich sofort daran, dass schon sein Vorgänger Markus I. mit seinem Motto «Dschungel» tropische Temperaturen versprochen hatte. Er hatte nicht Recht bekommen.

Die Fasnachtseröffnung war von drei Guuggenmusigen begleitet, darunter auch die einheimischen Städerschränzer mit dem neuen Major Ursin Peter.

Vor dem Mehrzweckgebäude in Giswil herrschte bereits am Freitagabend Hochstimmung, als die zehn geladenen Guuggenmusigen mit ihren prächtigen Kostümen und den kunstvoll ge-schminkten Gesichtern aufmarschierten und die Kanone zum Eröffnungsknall aufgefahren wurde. Gruselig-schauerlich anzusehen waren die «Tobelhexen» mit ihren Giftspinnen- und Zauberkrötengesichtern und ihrem Treiben um die Kanone, das um Punkt 20 Uhr in dem grossen Knall gipfelte.

Damit wurde die Fasnacht 2009 in Giswil offiziell eröffnet. Und gleich ging auch so richtig die Post ab. Eine nach der andern spielten die Guuggenmusigen auf, in der Ländlerstube wurden die «Geiss-Älpler», das «Fakogi» und die vielen Gäste kulinarisch verwöhnt, und an der Shot-Bar wurde nicht nur am Glas genippt. Die Stimmung war grossartig und dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

Der Urgnom führt das Zepter
Seit Samstag und bis Aschermittwoch regiert in Hergiswil wieder der Urgnom. 14 Guuggen spielten an der Fasnachtseröffnung, allen voran die beiden Hergiswiler Guuggen Loppergnome und Schärbähufä. Begonnen hat das Fest bereits am Freitag mit der beliebten Schlagerparty.

Bevor dann der grosse Urknall am Samstag erfolgte, gehörte der Nachmittag den Kindern. Murmi faszinierte die Kleinen mit seinen Spässen und Geschichten, während DJ Taxi für musikalische Unterhaltung im grossen Festzelt sorgte. Offiziell eröffnet wurde die Hergiswiler Fasnacht am frühen Abend mit einem Guuggenzug durchs Dorf.

Urs Emmenegger, Präsident von Gastro Nidwalden, scheint kein Fasnächtler zu sein, denn als sich die über 600 Fasnächtler vor seinem Hotel Adler aufstellten, erleuchtete noch seine ganze Weihnachtsbeleuchtung die Guugger. Umso fasnächtlicher zeigte sich ein anderer Urs, nämlich Ursus der Erste alias Urs Blättler, ehemaliger Stanser Zunftmeister. Unter Beisein zahlreicher Zunftdelegationen durfte er die Hergiswiler Fasnacht eröffnen.

Die Hexe ist erwacht
Hoch zu und her gings zur gleichen Zeit auch in Sarnen. Wenn es «Kaffee am Meter» und Häxätrunk gibt, dann ist im Obwaldner Hauptort Fasnachtseröffnung angesagt. Übervoll waren die Chelibude und alle andern Örtlichkeiten, und dies die ganze Nacht.

Schon am Samstagnachmittag herrschte gute Stimmung bei der «Häx uifätuätä» und im Mex am Dorfplatz. Gegen Abend zogen dann nicht weniger als 14 Guuggen ein und spielten, was das Zeug hielt. Unter ihnen auch die einheimischen Guuggen Rätschbäsä, Sarner Guugger, Dörfligeister Ramersberg und Schwanderguigger.

red

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