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GLAUBENBERG: 100 weitere Asyl-Plätze: Bundesasylzentrum bleibt bis Juni 2022

Das Truppenlager Glaubenberg wird bis bis 30. Juni 2022 weiter als Bundesasylzentrum genutzt. Der Obwaldner Regierungsrat hat einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Bund zugestimmt und die Nutzungsdauer verlängert.
Das Bundesasylzentrum auf dem Glaubenberg. (Bild: Corinne Glanzmann (Glaubenberg, 24. November 2015))

Das Bundesasylzentrum auf dem Glaubenberg. (Bild: Corinne Glanzmann (Glaubenberg, 24. November 2015))

Die aktuelle Nutzung des Truppenlagers Glaubenberg als Bundesasylzentrum basiert auf einer Vereinbarung zwischen der Eidgenossenschaft und der Einwohnergemeinde Sarnen. Die Vereinbarung läuft am 30. Juni 2019 aus. Nun ist sie gemäss Mitteilung des Regierungsrat verlängert worden.

Das Bundeszentrum wird weiterhin vom Staatssekretariat für Migration (SEM) betrieben. Die Aufnahmekapazität wird mit der Neustrukturierung des Asylbereichs von heute maximal 240 Betten, welche bisher durchschnittlich nur zur Hälfte belegt waren, voraussichtlich ab März 2019 um 100 Betten erhöht. Die Gewährleistung der Sicherheit ist Bundessache. Der Bund hat diese Aufgabe an eine private Sicherheitsfirma übertragen, heisst es in der Mitteilung. Die ständig erreichbare Hotline-Nummer für die Bevölkerung bleibt in Betrieb.

Schulpflichtige Kinder erhalten Grundschulunterricht

Mit der Neustrukturierung des Asylbereichs halten sich Asylsuchende künftig länger – bis 140 Tage – im Bundesasylzentrum auf. Deshalb müsse der Kanton Obwalden für schulpflichtige Kinder ein Grundschulangebot im Bundesasylzentrum organisieren.

Der Kanton Luzern hat sich bereit erklärt, den Wegweisungsvollzug ab dem Bundesasylzentrum Glaubenberg zu übernehmen. Im Gegenzug erhält er dafür die Kompensation im Verhältnis zur Anzahl Wegweisungsvollzüge. Die Mehrheit der Wegweisungen wird bereits heute durch den Kanton Luzern vollzogen. «Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt», schreibt der Obwaldner Regierungsrat.

Das Bundesasylzentrum wurde im November 2015 eröffnet. Ein Jahr später im Oktober 2016 lud das Staatssekretariat zum Tag der offenen Türe ein. Die Bevölkerung konnte das Zentrum besichtigen und sich selbst ein Bild machen, was rege genutzt wurde.

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