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GLAUBENBERG: Augenschein vor Ort räumte letzte Zweifel aus

Das Langlauflager findet wie geplant statt. Aber mit gewissen Anpassungen, bedingt durch die Doppelnutzung.
Matthias Piazza
A-Kader-Langläufer Roman Schaad feierte seine ersten Erfolge im Langlauflager. (Bild PD)

A-Kader-Langläufer Roman Schaad feierte seine ersten Erfolge im Langlauflager. (Bild PD)

Matthias Piazza

«Die Rückmeldungen der Eltern sind bisher durchwegs positiv. Sie bedankten sich bei uns, dass wir auch dieses Jahr das Langlauflager durchführen, und stehen hinter unserem Entscheid», freut sich Roland Bösch, Vereinspräsident des Jugend-Langlauflagers Swiss Julala. Er ist von einer gelungenen 20. Ausgabe überzeugt. Besonders seit dem vergangenen Donnerstagabend. Da trafen sich die Lagerleitung und der Vereinsvorstand zu einem Augenschein auf dem Glaubenberg. «Wir haben vor Ort aufschlussreiche Gespräche mit Vertretern des Staatssekretariates für Migration, der Securitas und der Firma, welche das Bundesasylzentrum betreibt, geführt. Dabei konnten wir uns kennen lernen und alle wichtigen Schnittstellen zwischen Asylzentrum und Lager klären», sagt Roland Bösch.

Eltern können vor Ort Fragen stellen

Ein Nebeneinander sei unter Einhaltung gewisser Abmachungen problemlos möglich, das Lager werde getrennt vom Asylzentrum betrieben. «Wir verfügen über eigene Lagerhäuser.» Einzige Schnittstelle sei das Hauptgebäude, wo sich die Ess- und Aufenthaltsräume befinden, da gebe es aber eine klare räumliche Abgrenzung. Die Gebäude für die Unterkunft befinden sich ausserhalb des eingezäumten Bereichs des Asylzentrums und sind über einen separaten Eingang auf der anderen Geländeseite zu erreichen.

240 Plätze hätte der Bund der Lagerleitung zugestanden. Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, habe man die Teilnehmerzahl dieses Jahr aber auf 150 reduziert, die innerhalb von 12 Minuten ausgebucht gewesen seien. Bis jetzt sei es zu keiner einzigen Abmeldung gekommen. Für das Lager 2016 soll die Zahl wieder erhöht werden.

Gestern versendete die Lagerleitung ein weiteren Info-Mail an die Eltern, in dem er sie über die Details des etwas speziellen Lagerbetriebs informierte. Dabei soll es allerdings nicht bleiben. Am 27. Dezember, dem ersten Lagertag, erhalten interessierte Eltern die Möglichkeit, sich vor Ort den Lagerbetrieb erklären zu lassen und Fragen zu stellen. Zudem können sich Eltern via Online-Briefkasten an die Lagerleitung wenden, unter www.swiss-julala.ch.

Prominenter Botschafter

Aus dem beliebten Jugend-Langlauflager ging auch schon der eine oder andere erfolgreiche Spitzensportler hervor. So auch der 22-jährige A-Kader-Langläufer Roman Schaad aus Unteriberg, der für das Jubiläumsjahr als Botschafter gewonnen werden konnte. Er selber nahm fünfmal an diesem Lager teil. «Für mich war das Swiss Jugend-Langlauflager der Höhepunkt im Jahr. Meine Kollegen und ich waren bestimmt immer die Ersten, die sich für das Lager angemeldet haben», lässt er sich in der Medienmitteilung zitieren.

«Ich lernte viele neue Kollegen kennen, hatte unendlich viel Spass und konnte viel von dem tollen Trainerteam profitieren. Viele meinen, meine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 sei die erste gewesen. Das stimmt nicht. Meine erste Olympiade war die Lagerolympiade im Swiss Julala.»

Roman Schaad wird das diesjährige Lager besuchen, sofern es sein Wettkampf-Terminplan erlaubt, ansonsten wird er sich mit einer Videobotschaft melden.

Die Unterkunft für das Langlauflager im Langis. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Die Unterkunft für das Langlauflager im Langis. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

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