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Gletschertopf in Lungern im Fokus

Auf der Fluematt steht neu eine Informationstafel.
Die neue Informationstafel neben dem Gletschertopf. (Bild: PD)

Die neue Informationstafel neben dem Gletschertopf. (Bild: PD)

(ras) Am letzten Wochenende wurden von die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden (NAGON) zusammen mit dem Amt für Wald und Landschaft eine neue Informationstafel beim Gletschertopf Fluematt eingeweiht. Rund zehn Personen sind zum Anlass oberhalb Chäppeli ob Lungern gekommen.

Martin Trüssel, für den Inhalt der Informationstafel verantwortlich, versetzte die interessierten Gäste zurück in die Zeit vor etwa 15'000 Jahren, als das Eis des über den Brünig lappenden Aaregletschers noch in grosser Mächtigkeit weite Teile des oberen Sarneraatals bedeckten. Wassermassen des schmelzenden Gletschers bahnten sich damals ihren Weg durch das Gletschereis und gelangten mit viel Druck und hoher Fliessgeschwindigkeit auf das darunterliegende Gestein. Das mit Schwebstoffen versetzte Wasser schliff so den heute noch sehr gut erhaltenen Gletschertopf aus dem Untergrund. Mit seinen Ausführungen korrigierte Trüssel den weitverbreiteten Irrglauben, ein Mühlstein sei für die Ausbildung des Gletschertopfs verantwortlich. Daher werde heute der treffendere Fachbegriff «Gletschertopf» verwendet statt «Gletschermühle». Finanziert wurde die Tafel sowie deren Installation durch die Nagon sowie das Amt für Wald und Landschaft Obwalden. Ab Frühling 2020 werden durch die Wanderwegverantwortlichen zusätzlich installierte Markierungen ab Chäppeli den Weg zum Gletschertopf weisen.

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