GROSSPROJEKT: Obwaldner Mini-Sawiris scheitert

Daniel Stalder wollte in Alpnachstad mit grosser Kelle anrühren. Doch seit der Präsentation vor zwei Jahren ist es ruhig geworden um das 300-Millionen-Projekt.

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Das Projekt zwischen Schifflände, Campingplatz und Autobahn scheint nicht ins Rollen zu kommen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Das Projekt zwischen Schifflände, Campingplatz und Autobahn scheint nicht ins Rollen zu kommen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Mini-Sawiris nannte man den Luzerner Daniel Stalder vor zwei Jahren, als er in Alpnachstad Pläne für ein neues Tor ins Sarneraatal präsentierte. Der Geschäftsführer der gleichnamigen Luzerner Immobilienfirma war voller Ideen. Inzwischen macht sich Ernüchterung breit: «Der Investor hat sich verzogen, das Ganze war eher ein Luftschloss», sagt Elisabeth Tresch aus Amsteg. Sie vertritt eine Erbengemeinschaft, die in Alpnachstad viel Grund und Boden besitzt. Auf Stalder ist sie nicht gut zu sprechen: «Er wollte alle Garantien für sich.» 

Seit langem Funkstille
Was mit den 20 000 Quadratmetern der Familie Tresch zwischen Schifflände, Campingplatz und Autobahn geht, ist im Moment offen. «Wir haben Herr Stalder im März dieses Jahres einen Vorschlag mit einem Vorkaufsrecht gemacht, aber seither herrscht Funkstille.»

Markus von Rotz 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».