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Guber-Felsen zeigt sich von seiner besten Seite

Der Steinbruch gibt am Samstag Einblick in sein Handwerk. Und sagt den Alpnachern damit auch Danke.
Matthias Piazza
Arbeiter im Steinbruch Guber ob Alpnach. Bild: Corinne Glanzmann

Arbeiter im Steinbruch Guber ob Alpnach. Bild: Corinne Glanzmann

Wir treten dieses Handwerk normalerweise mit Füssen. Denn das Produkt ist auf Plätzen und Strassen verbaut. Wer wissen will, woher das Rohmaterial kommt, wie es abgebaut und zu Pflastersteinen verarbeitet wird, hat übermorgen die Gelegenheit dazu. Am ersten nationalen Steinbruchtag öffnen 16 Schweizer Steinbrüche ihre Werkstore weit, darunter auch der Steinbruch Guber, der in diesem Gebiet seit mehr als 100 Jahren Quarzsandstein gewinnt und veredelt.

Auf einem Rundgang können die Besucher die verschiedenen Arbeitsplätze besuchen. Im Abbaugebiet erleben sie hautnah, wie die Bagger dem Felsen zu Leibe rücken. Auch die riesigen Seilsägen und Grossblattfräsen werden auf Hochtouren laufen und Felsblöcke in verschiedenste Formate zerschneiden. Das im Guber angesiedelte Ausbildungszentrum, wo Pflästerer-Lehrlinge ihr Handwerk üben, kann ebenso besichtigt werden.

«Besucher dürfen fast alles anfassen»

«Mit diesem Steinbruchtag wollen wir der Bevölkerung wieder einmal die Gelegenheit geben, sich ein Bild aus allernächster Nähe von unserem Betrieb und unserem Handwerk zu machen. Besucher dürfen fast alles anfassen und überall hin», erklärt Thomas Meier, Geschäftsleiter der Firma Guber Natursteine, die Idee des von ihm mitinitiierten Steinbruchtags. Er rechnet mit einem Aufmarsch ähnlich dem Tag der offenen Tür vor fünf Jahren mit etwa 1000 Besuchern. Damit wolle man auch der Bevölkerung für die Akzeptanz und das Bekenntnis zum Steinbruch danken. Er denke an die vor fünf Jahren bewilligte Umzonung als Voraussetzung für die Erweiterung des Abbruchgebietes oder an den Lärm und Lastwagenverkehr, den so ein Unternehmen mit sich bringe, das jährlich rund 12000 Tonnen Pflastersteine produziere.

Der Betrieb mit rund 60 Mitarbeitern liefert in die ganze Schweiz. So sind etwa der Stanser Dorfplatz, die Altstadt Luzern oder Altdorf teils mit Gubersteinen gepflastert. «Fast in allen Städten mit denkmalpflegerischem Hintergrund sind unsere Kopfsteine gefragt, so auch in St.Gallen, Basel und Bern.» Für dieses Naturprodukt spreche auch seine Lebensdauer von rund 100 Jahren, während Teerbeläge nach etwa 20 Jahren ersetzt werden müssten. Thomas Meier ist darum überzeugt, dass Gubersteine auch künftig gefragt seien.

Nationaler Steinbruchtag im Steinbruch Guber, Alpnach: Samstag, 14. September, 9 bis 16 Uhr. Shuttle ab Flugplatz Alpnach (Parkplätze). Beim Steinbruch gibt es keine Parkplätze. Infos: www.steinbruchtag.ch.

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