Güterverkehr: Obwalden für 4-Meter-Korridor

Die Obwaldner Regierung erachtet den Bau eines 4- Meter-Korridors für den Schienengüterverkehr auf der Gotthard-Achse als notwendig. Sie hofft, dass damit die Kapazitäten der A2 zwischen Luzern und der Verzweigung Lopper länger ausreichen.

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Güterzug auf der Gotthardstrecke. (Bild: Archiv/Keystone)

Güterzug auf der Gotthardstrecke. (Bild: Archiv/Keystone)

In der am Donnerstag publizierten Stellungnahme an das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) stellt sich die Kantonsregierung hinter den 4-Meter-Korridor. Die Finanzierung soll aus Mitteln der Strasse und nicht des öffentlichen Verkehrs geschehen.

Weil nach dem Bau des Korridors ein höherer Anteil des Güterverkehrs auf die Schiene verlagert werden kann, erwartet die Obwaldner Regierung eine Entlastung der A2. In diesem Fall reichten die knappen Kapazitätsreserven auf dem für Obwalden wichtigen vierspurigen Autobahnabschnitt zwischen Luzern und der Verzweigung Lopper länger aus, um den zunehmenden Verkehr aufzunehmen.

sda