GV ENGELBERG-BRUNNI AG: Schlechtester Winter und bester Sommer

Der Verwaltungsrat der Engelberg-Brunni AG informierte über die Jahresbilanz 2007. Und berichtet über den aktuellen Stand des Neubaus der Bahn.

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Modellbild der neuen Kabine der Engelberg-Brunni-Bahn. (Bild pd)

Modellbild der neuen Kabine der Engelberg-Brunni-Bahn. (Bild pd)

Der Verwaltungsratspräsident konnte den und Aktionären an der Generalversammlung (GV) in der Aula des Schulhauses Aeschi in Engelberg ein durchzogenes Resultat für das Geschäftsjahr 2007 präsentieren, heisst es in einer Medienmitteilung.

Der Ertrag aus dem Personenverkehr betrug im Jahr 2007 gute zwei Millionen Franken und der Gesamtertrag
summierte sich auf 2,6 Millionen Franken was einem Rückgang von 11,5 Prozent gegenüber dem Rekord-Vorjahr entspricht. Diese Ertragsminderung sei ausschliesslich auf den schlechten Winter 2007 zurückzuführen, heisst es.

«Alte» Brunni-Bahn fährt weiter
Die Sommereinnahmen konnten im Vergleich zum Vorjahr sogar um fünf Prozent gesteigert werden, was nicht zuletzt auf das Sommerangebot «Wellness am Berg» zurückzuführen sei. Der Cashflow liege bei rund 510'000 Franken. Mit der Luftseilbahn wurden im Jahr 2007 gegen 263'000 Personen transportiert, schreibt die AG in ihrer Mitteilung.

An der GV wurden die Aktionäre über den aktuellen Stand der Bauarbeiten für die neue Bahn von der Klostermatte nach Ristis informiert. Nachdem
das Bundesamt für Verkehr die Bewilligung erteilt hatte, erfolgte am 19. Mai der Spatenstich und somit der offizielle Baubeginn. Während der Bauzeit werde die «alte» Brunnibahn ständig in Betrieb bleiben können und wenn der Terminplan eingehalten werden könne, erfolge die Eröffnung kurz vor Weihnachten 2008, so die Firma weiter.

ana