HAITI: Primarschüler wollen die Not mit Kiosk lindern

Kernser Primarschüler helfen den Erdbebenopfern in Haiti – mit einem Pausenkiosk. Rund 600 Franken sollen so zusammenkommen.

Drucken
Teilen
Impression des Pausenkiosks. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Impression des Pausenkiosks. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

«Wir haben in der Zeitung viel über das Erdbeben in Haiti gelesen und im Radio viel darüber gehört. Da kam uns die Idee, einen Pausenkiosk zu betreiben, um den Opfern Geld spenden zu können», erklären die beiden 5.-Klässlerinnen Alina De Col und Miriam Gimmel.

Von Montag bis Freitag dieser Woche dauert das Pausenkiosk-Projekt. Montag, Mittwoch und Freitag können die Schüler in der Morgenpause ein «Znüni?» kaufen, Dienstag und Donnerstag hält der Kiosk in der Nachmittagspause ein «Zvieri» bereit. Das Angebot reicht von Backwaren bis hin zu Popcorn. Die Schüler der 5a backen jeweils am Vorabend, was sie in der folgenden Pause verkaufen wollen. «Die Eltern helfen den Kindern beim Backen. Ohne ihren Einsatz und ihre Unterstützung hätten wir dieses Projekt gar nicht durchführen können», freut sich der Klassenlehrer Martin Arnold. Der Kiosk läuft sehr gut. Zum Ende der Woche rechnet Arnold mit 500 bis 600 Franken, die an die Erdbebenopfer gespendet werden können.

Joel von Moos

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.