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Hanenried: Naturschutz trotz Widerstand

Seit einem Jahr ist das Hanenried am Südufer des Sarnersees Tieren und Pflanzen vorbehalten. Menschen müssen hier der Natur weichen.
Das Naturschutzgebiet Hanenried am Südufer des Sarnersees ist eines der schönsten und wichtigsten Feuchtgebiete des Kantons Obwalden. (Bild: Romano Cuonz)

Das Naturschutzgebiet Hanenried am Südufer des Sarnersees ist eines der schönsten und wichtigsten Feuchtgebiete des Kantons Obwalden. (Bild: Romano Cuonz)

Ein Laichgebiet für Frösche, einer der letzten Wildkorridore im Sarneraatal, ein Rastplatz für Zugvögel – das alles ist das Hanenried, ein Flachmoor am Südufer des Sarnersees. Seit einem Jahr ist das Hanenried unter Naturschutz und damit ausschliesslich den Tieren und Pflanzen vorbehalten. Menschen haben hintanzustehen.

Das passt allerdings nicht allen. 70 Einsprachen waren gegen das Naturschutzprojekt eingegangen. Am vehementesten hatten die Fischer, welche einen Teil der Seefläche preisgeben sollten, protestiert. Sie fühlten sich über den Tisch gezogen. Nachvollziehbar ist die Enttäuschung betroffener Landwirte. Landbesitzer mussten alles in allem 428 Aren Wiesland, welches sie bislang intensiv nutzten, extensivieren. Allein Josef Rohrer (54) aus Edisried verlor von einem Jahr zum andern den Futterertrag von 150 Aren. Die Signalisation des Anlegeverbots konnte wegen einer Einsprache bis heute nicht angebracht werden.

Romano Cuonz

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