Hangrutsch: Lage bleibt kritisch

Die Niederschläge der vergangenen Tage haben sich bislang nicht negativ auf den instabilen Hang im Gebiet Hintergraben oberhalb Sarnen ausgewirkt.

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Erfahrungsgemäss aber könne die Wirkung von Niederschlägen erst mit einiger Verzögerung eintreten, sagt Mario Hintermann, Projektleiter Wasserbau der Gemeinde Sarnen.

Derzeit ist man daran, den Mittelteil der Strassenbrücke über den Schlimbach abzureissen. Die Brücke war vom Einsturz bedroht. Sie musste vor zwei Wochen wegen des massiven Drucks der Erdmassen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Nächste Woche beginnt der Bau einer Notbrücke.

Keine Lebensgefahr

Gemäss Mario Hintermann bleibt die allgemeine Lage im Gebiet prekär. Der Hang bleibe mit konstanter Geschwindigkeit in Bewegung, wie aus den aktuellen Messungen hervorgehe. Wie lange der Hang noch rutscht und welche Schäden noch zu erwarten sind – auf diese Fragen können Experten und Behörden nach wie vor keine Antworten geben. Für die Anwohner bestehe aber keine unmittelbare Lebensgefahr, hiess es Mitte Februar an einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Sarnen.

Adrian Venetz